BMW ist die innovativste Automobilmarke 2012

bmw innovations award, innovativste Marke 2012, drei kategorien

Wir gratulieren unserem Partner, der BMW Group, zu diesem Preis: Der diesjährige AutomotiveINNOVATIONS Award geht in gleich drei Kategorien an BMW. In Frankfurt wurde die Marke BMW am heutigen Mittwoch, 9. Mai 2012, als innovationsstärkste Automobilmarke ausgezeichnet.

Auch in den Kategorien “Vernetztes Fahrzeug” und “Sicherheitssysteme” ging der erste Platz an die Entwickler aus München. Weiter so – Innovation ist in Technik und Design die alles treibende Kraft!

Lilli Green: Interview mit Prof. Fritz Frenkler

Industriedesigner Prof. Fritz Frenkler Auf dem Portal Lilli Green ist gerade ein interessantes Interview mit Prof. Fritz Frenkler veröffentlicht. Frenkler Industriedesigner, Professor am Lehrstuhl für Industrial Design an der Technischen Universität München ist Beratender Gesellschafter von f/p design, Vorstandsmitglied des if industrie forum design Hannover, Chairman der if product design award jury, regional advisor des iscd (international council of societies of industrial design), Montreal, Mitglied im ddc (deutscher designer club), Frankfurt und Mitbegründer des universal design e.V. Hannover. Hier geht’s zum Interview zum Thema: “Was ist eigentlich Design?”

Es gibt viele gute Ideen

- aber nicht immer die Möglichkeit, diese auch in die Realität bzw. Produktion umzusetzen. Eine wirklich tolle Alternative für Designer und alle Kreativen bietet da Kickstarter – die weltgrößte Finanzierungsplattform für kreative Projekte. Das Prinzip ist einfach: Ein Projekt wird auf der Webseite eingestellt – der Designer nennt die Summe, die er für die Umsetzung seiner Idee benötigt. Besucher der Seite sichern die Summe zu, wenn sie das Projekt für erfolgreich halten. Erst wenn das genannte Ziel erreicht ist, wechselt tatsächlich Geld die Besitzer. Eine Super-Möglichkeit, die Marktfähigkeit zu testen und gleichzeitig die Finanzierung eines Produkts oder Projekts zu sichern oder auch ein produzierendes Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen. Eines von vielen gelungenen Beispielen für das Prinzip Kickstarter finden Sie hier. (http://www.detail.de/daily/haptisch-ein-hit-tastatur-aus-bambus-9927/)

Ipad Keyboard

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Nach der MCBW ist vor der MCBW

- und dazwischen liegen diverse Veranstaltungen, die zum einen Inspiration für die Munich Creative Business Week 2013 liefern, zum anderen die international agierende Designcommunity auf die zweite Auflage der MCBW aufmerksam machen. Den Startschuss dazu gibt die Messe Light + Building, die vom 15. bis 20. April ganz Frankfurt und die dortigen Messehallen zum Leuchten bringen wird. Diverse Partizipanten der MCBW 2012 werden dort vor Ort sein, wie Ben Wirth oder auch Ingo Maurer. Nahtlos weiter – bzw. mit Überschneidung – geht es mit der international renommiertesten Designwoche: dem Salone Internazionale del Mobile in Mailand (17. – 22. April 2012). Wir sind sicher, bei Triennale, FuoriSalone, in der Zona Tortona und überall in der Stadt spannende Erfahrungen zu machen und Unternehmen wie Besucher für die nächste Münchner Kreativwoche zu treffen wie zu begeistern. Das MCBW Team wird vor Ort sein und Sie im Nachgang über neue Trends, Strömungen, Ideen und Innovationen informieren!

Artikel des Medienpartners Detail

Modernes Design statt ägyptischer Kunst:

Im Rahmen der Munich Creative Business Week (mcbw) – die erste internationale Designwoche in München – stellten vom 7. bis 12. Februar über 75 Partner in mehr als 90 Veranstaltungen die Bedeutung von Design in den Fokus. Das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst im Pinakothekenviertel in München hatte während der mcbw seinen ersten Probelauf. Der attraktive Neubau – konzipiert von Peter Böhm, Köln, öffnete seine Tore für die Sonderausstellung »mcbw, Denkräume für Design«.

 

 

 

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„5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“

Die MCBW ist in vollem Gange. Auf unsere bewährte Interviewreihe wollen wir an dieser Stelle aber trotzdem keinesfalls verzichten. Fünf spannende Antworten im Spannungsfeld von Buch und Design heute von Regina Moths, der Inhaberin der Münchner Buchhandlung „Literatur Moths“.

 

Frau Moths, Sie leiten nun seit vielen Jahren die Buchhandlung „Literatur Moths“ in der Rumfordstraße 48 und haben viele Bücher in der Hand gehabt. Doch zum Verkauf eines Buches bedarf es mehr als nur das Buch an sich. Auch das Interior Design des Buchladens, sprich sein Ambiente, und die Präsentationsmöglichkeiten sind von Relevanz. Was ist Ihnen bei der Gestaltung Ihrer Buchhandlung wichtig?

Foto: Manu Theobald

Es muss Vergnügen bereiten, Gastgeber zu sein: In einer verbindlichen und gewohnten Atmosphäre mit immer wieder wechselnden Inszenierungen und Präsentationen. Kurz: Die Balance zwischen dem geschätzten und gekannten Ort, den wir für unsere Kunden sein wollen und seiner Freude an überraschenden Entdeckungen und, ja auch,  Verführungen.

Werfen wir einen Blick in die Vergangenheit des Mediums „Buch“, so entdecken wir eine unglaublich lange Kontinuität hinsichtlich seiner äußeren Gestaltung, auch wenn sich einzelne Elemente, wie beispielsweise die Typographie, geändert haben. Im 21. Jahrhundert jedoch prophezeien einige Medienwissenschaftler und Journalisten die schrittweise Ablösung eben jenes klassischen Buches durch digitale Medien, wie beispielsweise den E-Reader „Kindle“. Stirbt das klassische Buch aus? Ist sein Design schlichtweg zu „alt“ für unsere technisierte Welt?

Die äußere Gestalt eines Buches, also der Umschlag, das Papier, die Illustration etc. war dem gleichen Wandel unterworfen wie alle anderen Dinge des Alltags, mal ganz abgesehen von immer wieder sich verändernden  Broschüren. Eines ist allerdings immer gleichgeblieben: das Totsagen der Buchkultur. Erst das Kino, dann der Radioapparat, das Fernsehen, die Videos, der Computer, das Kindle…. Das Buch wird immer Bestandteil unseres Lebensdesigns bleiben – schon weil es keinen Strom benötigt. Wir sind etwas vergrämt über dieses Hochschreiben des Lesephänomens E-Book von dem wir und die Kollegen im Buchhandel so gut wie nichts an Nachfrage mitbekommen.
Die Fachpresse puscht, das Feuilleton kuscht und gegenseitig schaukelt man sich in eine Diskussion, die die Leser oder zumindest deren Mehrzahl scheinbar nicht interessiert.
Ansonsten ist das E-Book für uns eine neben anderen Möglichkeiten, die man je nach Aufenthaltsort und Lesesituation nutzen kann.

Greifen jüngere Kunden eher zu flotter gestalteten Büchern als ältere Generationen?

Leser sind nicht dumm, auch nicht jüngere Leser. Umso kritischer das jüngere Publikum ist, desto schneller riechen sie den marktschreierischen Braten.
Ein Umschlag sollte das richtige Signal für den Buchinhalt sein. Richtet der sich eher an ein jüngeres Publikum, darf die Gestaltung folgen.

Frau Moths, Hand aufs Herz: Welches Buch haben Sie nur aufgrund seines schönen Designs gekauft?

Keins. Alle Bücher, die ich kaufe, sind schön, und die, die es nicht sind, lese ich mir schön, weil sie es verdient haben.

Last, but not least: Macht Licht das schönere Buch?

Alles, was wir lieben, sollten wir ins rechte Licht setzen. Warum also nicht auch das Buch? Licht ist – auch in einer Buchhandlung – das stärkste stimmungsbildende Moment.
Genauso wie in einem Restaurant, einem Museum, dem Theater…

 

Weitere Informationen zur Buchhandlung Literatur Moths gibt es hier:

Website: http://www.li-mo.com
Facebook: https://www.facebook.com/pages/Literatur-Moths

Kreativität ist Wirtschaftsfaktor!

Am 8. Februar kommt die bayerische Kultur- und Kreativwirtschaft im Rahmen der Munich Creativ Business Week (MCBW) zum Netzwerker-Treffen im Münchner Feierwerk zusammen.

Unter dem Motto “Erfolgreich-Kreativ-Wirtschaften.” setzt das Regionalbüro Bayern des Kompetenzzentrums Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes auf eine Vernetzung der Kultur- und Kreativszene, um sich fachlich auszutauschen, aber auch um ein Zeichen für die wirtschaftliche Bedeutung der Branche zu setzen.

Ökonomische Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft

Jürgen Enninger, Regionaler Ansprechpartner des Kompetenzzentrums Kultur- & Kreativwirtschaft des Bundes für Bayern

„Die Kultur- und Kreativwirtschaft rangiert in Deutschland bei Beschäftigtenzahl und Umsatz direkt hinter der Automobilindustrie und noch vor der chemischen Industrie“, sagt Jürgen Enninger, der im Kompetenzzentrum Kultur- & Kreativwirtschaft für Bayern zuständig ist und das Netzwerker-Treffen leitet. Es ist schon erstaunlich, dass die Branche als Wirtschaftsfaktor von weiten Teilen der Öffentlichkeit nicht recht ernst genommen wird.“

Gerade die Region München / Oberbayern gehört zu den stärksten Standorten der Kultur- und Kreativwirtschaft in ganz Europa. In Oberbayern sind knapp 70.000 Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Deutschlandweit beschäftigt die Kultur- und Kreativwirtschaft über eine Million Menschen, die 137 Milliarden Euro erwirtschaften.

Die Veranstaltung “Erfolgreich-Kreativ-Wirtschaften”. findet am 08.02.2012 von 09.30 – 18.00 Uhr im FEIERWERK e.V., Hansastr. 39-41, 81373 München statt.

DIE DESIGN-WELT IM WOCHENRÜCKBLICK (XIV)

Wenn der Mond aus dem Wohnzimmer scheint, Menschen zu lebenden Gemälden werden und die Londoner Gehirne aktiv arbeiten: Dann ist es wieder soweit für den Wochenrückblick mit Inspirationen, Kreationen und Provokationen aus dem Bereich Design.

Trois Lunes

Die Installation kombiniert moderne Sensoren-Technologie mit präzisem Handwerk, sodass subtiles Mondlicht aus dem Wohnzimmer scheint und ein multiples Farbspiel auf triste Wände gezaubert wird. Zu sehen unter designboom.

Alexa Meade

Nicht nur ein- sondern mindestens zweimal muss man die Werke von Alexa Meade betrachten. Malerei, Fotografie, Performance oder Installation? Die Künstlerin demonstriert, dass man alle vier Richtungen kreativ miteinander in Einklang bringen kann, damit Menschen zu lebenden Objekten werden. Zu Betrachten unter designaffairs.

Brain Activity

Die Ausstellung „brain activity“ von David Shrigley in London zeigt eine Kollektion polarisierender, komischer Kunstobjekte. Dabei spielt er mit dem Tod und anderen dystopischen Themen und verdeutlicht anhand seiner Skulpturen die nihilistischen Schattierungen zeitgenössischer Realität. Weiterer Informationen unter designboom.

Podiumsdiskussion: Smart Working – Architektur, Wissenschaft, Philosophie

Smart Working – Architektur, Wissenschaft, Philosophie

Der derzeitige Trend der globalen Vernetzung von Wissen und Information bedingt in der Arbeitswelt den Begriff des „Wissensarbeiters“ – der Arbeitsplatz im 21. Jahrhundert ist mobil, gearbeitet werden kann fast immer und überall, im Büro, im Zug, im Coffeeshop. Auch in Firmen und Büros gibt es inzwischen flexible Arbeitsplätze, die von unterschiedlichen Mitarbeitern genutzt werden können. Teamwork steht im Vordergrund, Ideen entwickelt man gemeinsam, Kreativität benötigt eine anregende Atmosphäre.

In der Bürowelt der Zukunft sind vor allem Raumstrukturen gefragt, die gleichzeitig Kommunikation, Kreativität, Konzentration und Rückzug ermöglichen. Neben rein gestalterischen Kriterien sind aber auch psychische, emotionale und ergonomische Kriterien bei der Konzeption von Arbeitsplätzen zu berücksichtigen. Ein optimiertes Arbeitsumfeld erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit, steigert die Produktivität, reduziert die Kosten und garantiert einen nachhaltigen unternehmerischen Erfolg.

Auf der Podiumsdiskussion „Smart Working – Architektur, Wissenschaft und Philosophie“ präsentieren Fachexperten eine neue Studie des Fraunhofer Instituts. Am Beispiel der Umgestaltung des Kraft Food Headquarters in Zürich von Brückner Architekten & Innenarchitekten (München) wird die Steigerung der Performance innerhalb des Büros durch die Anpassung auf die Bedürfnisse von morgen erläutert.

Teilnehmer:

  • Laurent Brückner Brückner Architekten, München
  • Susanne Brückner Brückner Innenarchitekten, München
  • Dr. Jörg Kelter Fraunhofer IAO Office Innovation Center, Stuttgart
  • Prof. Dr. Dr. Helmfried Klein Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychosomatik
  • Isabell Hametner HR Director Kraft Foods Europe, Zürich
  • Markus Menzinger Office Pool GmbH, München

Moderation:
Prof. Jan Teunen Teunen Konzepte, Schloss Johannisberg

 

Wann: 08.02.2012, 21.00 – 00.00 Uhr
Wo: MEDIAWORKS Munich, Rosenheimer Str. 145 d, 81671 München
Zur Anmeldung geht es hier: http://bit.ly/xlJWi0 oder per Fax an +49 (0)89 211 164 29 oder per E-Mail an avossnacke@goldmannpr.de

MHMK PanelTalk über Service Design

Die MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, veranstaltet am 10. Februar eine Podiumsdiskussion zum Thema Service Design.

Renommierte Designer und Designforscher werden dieses in Deutschland noch wenig bekannte Berufsfeld und den Nutzen für die Dienstleistungswirtschaft vorstellen und beim MHMK PanelTalk über Herangehensweise und Voraussetzungen für die erfolgreiche Gestaltung von Services diskutieren.

  • Wann: Freitag, 10. Februar 2012, 14:00 – 17:00 Uhr
  • Wo: MHMK München, Gollierstr. 4, 80339 München (U4/5 Theresienwiese)
  • Was: MHMK PanelTalk: Designing Services

Vitra mit Ronan & Erwan Bouroullec

Die Neuen Werkstätten präsentieren während der MCBW die Ausstellung Vitra mit Ronan & Erwan Bouroullec.Die beiden französischen Star-Designer haben mit ihren wegweisenden Entwürfen zahlreiche Preise gewonnen und sind in internationalen Sammlungen und Museen vertreten. Die persönliche Werkschau findet im Dialog mit Entwürfen u.a. von Charles und Ray Eames, Konstantin Grcic und Jean Prouvé statt.

Vernissage: 9.02.2012 ab 19.00 Uhr

Twelve Party Twelve Show

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Twelve Party

Am 9. Februar 2012 ab 19 Uhr lädt die Fakultät für Design der Hochschule München ein zur „TWELVE/party – The Munich Designers: Mindset Night“. Dabei werden zwölf erfolgreiche, etablierte und exzentrische Absolventen der Fakultät im Rahmen einer Designers Party eine PechaKucha-Night präsentieren, die zeigt, wie die Designausbildung ihr Leben geprägt hat. Sie berichten von ihren erfolgreichsten Projekten und denen, die nie realisiert wurden. Sie erzählen, was aus ihren beruflichen Träumen geworden ist, wieso man als Designer ein Motorrad braucht oder warum man mit Design ein besserer Yoga-Lehrer wird. Die Veranstaltung findet in der Infanteriestrasse 13 statt.

Twelve Show

Vom 7. bis 12. Februar zeigt die Fakultät eine Werkschau aktueller studentischer Arbeiten. Die Ausstellungsobjekte entstammen den drei Studienrichtungen Fotodesign, Industriedesign und Kommunikationsdesign. Das Spektrum reicht von experimientellen zu angewandten Projekt- und Abschlussarbeiten z.B. aus den Bereichen Grafik, Illustration, Fotografie, Typografie, Industrie- sowie Fahrzeugdesign. Die Ausstellung kann von 11:00 bis 20:00 Uhr in der Infanteriestraße 13 besucht werden.

Weitere Informationen unter: www.mcbw.de

UPCYCLING DESIGN – ZU SCHÖN UM MÜLL ZU SEIN

Wenn durch Kreativität, Talent und Handwerk aus recyceltem Material neue, funktionale und wertige Designobjekte entstehen, so nennt das World of Eve Upcycling Design.

Wer Lust hat einen Einblick in das Konzept von Upcycling Design zu erhalten, sollte die Ausstellung ZU SCHÖN UM MÜLL ZU SEIN  besuchen, die vom 07.-12.02.2012 im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst präsentiert wird.

Zudem findet am 09.02.2012 ein Treffen zwischen südafrikanischen und bayerischen Upcycling-Designern statt. Von 16-18 Uhr kann man durch persönlichen Austausch  die kreative, phantasievolle Welt der Designer erleben und mehr über die Entstehung der außergewöhnlichen Designobjekte erfahren. Mehr Informationen unter: www.mcbw.de

 

 

Design- & Erfinderworkshop für Kinder und Jugendliche

Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 18 Jahren haben während MCBW die Möglichkeit, kostenlos an einem Design- und Erfinderworkshop teilzunehmen. Dieser 4-stündige Schnupperkurs (am 10. und 11. Februar) vermittelt Einblicke in die Welt der Industriedesigner und Erfinder und richtet sich an alle, die später einmal aktiv die Zukunft der Technik mitgestalten wollen. Denn dabei kommt innovativem Design heutzutage eine Schlüsselrolle zu.

Ziel des Design- & Erfinderworkshops ist es, den Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick zu ermöglichen, was Industriedesigner machen und wie sie arbeiten.

In einem Zeichenkurs werden ihnen Kniffe und Tricks beim Anfertigen von Skizzen und Funktionsdarstellungen vermittelt. Im Bereich Erfinden zeigen Iris und Manfred Koser interessante Jugend-Erfindungen anhand derer den Teilnehmern nahegebracht wird, wie man spielerisch Ideen findet, funktionsfähige Lösungen ertüftelt und Exponate anfertigt – der Kurs beinhaltet auch einen Löt-Crashkurs als Grundlage für Elektronikarbeiten.

  • Termin:10.-11.02.2012
  • Veranstaltungsort: Hochschule München – Fakultät für Design.
  • Teilnehmerzahl: begrenzt.
  • Mehr Informationen und Anmeldung unter www.iriskoser-design.de.

 

INTERIOR DESIGN erleben

Filser & Gräf, Galerie für Kunst und Design, zeigt während der MCBW Studienarbeiten von Studenten und Absolventen der Fakultät Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim.

Zu sehen sind Objekte aus dem Fachgebiet Interior Design, die sich mit dem Dialog zwischen Objekten und Raum befassen. Des Weiteren liefern die Fotografien von design stauss grillmeier (München) einen begleitenden Blick auf dieses zeitgenössische, junge Design, abweichend von der Autorenperspektive.

 

Interior Design: Fakultät für Innenarchitektur Hochschule Rosenheim

  • Vernissage: Dienstag, 07. Februar 2012 19:00 Uhr
  • Kurator und Eröffnungsrede: Prof. Kilian Stauss, design stauss grillmeier
  • Ausstellungsort: Galerie Filser & Gräf, Tattenbachstr. 18, 80538 München
  • Ausstellungszeitraum: 08. Februar 2012 – 03. März 2012
  • Anwesende Designer: Stephanie Bauer, Sven Becher, Johanna M. Dickel, Waldtraud Ertl, Marlies Handlos, Angelika Hess, Daniela Hommel, Max Neustadt, Sebastian Reymers, Stefan Riedl, Burkhard Schäller, Jakob Schenk, Christoph Schuhmacher

UND PLÖTZLICH KAM FARBE IN DAS LEBEN DES TYPE-DESIGNERS GERT WIESCHER

Schriftdesign ist eine zeitintensive, schwarz-weisse Angelegenheit. Nachdem er in vielen Jahren über 260 Schriftfamilien entworfen hat, fing er an aus einzelnen Buchstaben farbige Bilder zu gestalten.

Er nennt das GlyphArt, endlich kam Farbe in sein Leben! Schriftzeichen verwandeln sich plötzlich in dreidimensionale Gebilde von abstrakter Schönheit. Aus fliessenden Farbverläufen entstehen unmögliche Perspektiven.

Aus komplementären Farben und starken Kontrasten formt Wiescher lucide räumliche Glyphenbilder, die sich von ihrer ursprünglichen Form befreien. Die Schriftbilder sind mit Worten nur schwer zu beschreiben, man muss sie gesehen haben. Kommen Sie am 10. Februar 2012 ab 19 Uhr in die Georgenstr. 84 zu »Kunst im Keller« bei 84 GHz und sehen Sie die Typografischen Bilder von Gert Wiescher.

DESIGN | TREFF | BAYERN: ALLES IST DESIGN!?

Spaß oder Verantwortung? Spiel oder Auftrag? Fassade oder Inhalt? Mit diesen Fragen lädt der Verband Deutscher Industrie Designer VDID e.V. auf der MCBW zum Design | Treff | Bayern Alles ist Design?!

Im Vorfeld der MCBW startet der VDID heute eine Türgriffanhängeraktion, die den Bogen zwischen gängigen „Glamour“-Vorurteilen über den Berufsstand der Designer und der tatsächlichen Haltung der Professionellen in dieser Branche spannt. Die Türanhänger publizieren die Webadresse eines Blogs zum Thema.

Zum Abschluss der Aktion lädt der VDID am Sonntag, den 12. Februar zu Frühstücksgedanken in The Victorian House, München ein: Nach einem Inputreferat von dem Designer und Psychologen Christian Zimmermann, Dozent für Design und Ergonomie an der LMU München, werden auch die Präsidiumsmitglieder des VDID Susanne Lengyel, Andreas Enslin und Andreas Schulze ihre Gedanken mit den Gästen teilen.

Design einmal quergedacht: DesignTh!nking – Querdenken mit Methode

Kreativitätstechniken helfen unendlich viele Ideen zu erzeugen. Doch was tun, wenn man genügend Ideen hat? Die “besten” Ideen müssen nicht nur systematisch entwickelt, sondern dann auch erfolgreich in Innovationen umgesetzt werden.

Design Th!inking ist dabei ein neuer Ansatz zur Innovationsentwicklung. der von Otmar Ehrl vorgestellt wird. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Prozess, sondern um eine andere Denkphilosophie und Arbeitskultur. Höchstleister wie P&P, Toyota, 3M und Gore setzen die neuartige Methode bereits ein. Zur MCBW findet die Veranstaltung am 07.02. von 18:00-22:00 im Rilano Hotel statt

Mehr Informationen auch unter www.querdenker.de

bikes to conquer urban space

Tritt in die Pedal! Auf geht es zur Ausstellung von Schindelhauer Bikes, die im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst vom 7.-12.2.2012, 11-20 Uhr während der MCBW, stattfindet.

Die Magdeburger Fahrradschmiede präsentiert dort elegante, sportliche Bikes, die auf alles Überflüssige verzichten. Die Schindelhauer Bikes haben u.a. zwei red dot awards und den Jury-Preis DESIGNERS‘ OPEN erhalten.

 

 

 

DIE DESIGN-WELT IM WOCHENRÜCKBLICK (XIII)

Wie jede Woche haben wir das WWW nach interessanten Blogbeiträgen zum Thema Design abgesucht. Folgende Themen haben wir gefunden: Skulpturen aus Licht, Pimp your IKEA und die Neugestaltung des deutschen Designpreises.

 

Skulpturen aus Licht

Kira Varvania von Studio 1:1 entdeckte in ihrer „En face“-Kollektion die fiber optic technology und hat neue Techniken kreiert, in dem sie das Licht benutzt um Umrisse zu zeichnen und den menschlichen Körper darzustellen. Dabei bestehen ihre Werke immer aus zwei Versionen, eine die das Objekt bei Tag, ein anderes bei Nacht zeigt. Zu sehen auf designboom.

 

Pimp your IKEA

Wer kennt das nicht? Man ist bei Freunden zu Besuch und entdeckt immer und immer wieder die gleichen Möbel von IKEA. Damit es nicht langweilig wird, werden von saustark design Inspirationen für den kleinen Geldbeutel geboten die Möbel umzugestalten. Gefunden auf Detail daily.

 

Nationaler Designpreis wird reformiert

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland wird erneuert und nun nach einer erstmalig durchgeführten Ausschreibung von DMY Berlin ausgerichtet. Der Preis zeichnet Spitzenleistungen im Produkt- und Kommunikationsdesign aus. Weitere Infos zu den Neuerungen auf Fontblog.

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Creative Designers Wanted!

Die Finalisten des DESIGN AWARDS 2012

FASHION FOR HOME und die Munich Creative Business Week haben sich Ende letzten Jahres auf die Suche nach den kreativsten Designern von Morgen begeben.

Beeindruckende 120 Entwürfe sind beim Designaward 2012 zur MCBW – powered by FASHION FOR HOME eingegangen. Der award präsentiert Möbeldesign zu den Zukungtstrends Eco Hedonism, Constructive Minimalism und JPEG Generation.

Eine vierköpfige Jury hatte die schwierige Aufgabe aus allen eingereichten Arbeiten  die 11 besten auszuwählen.

Im Rahmen der MCBW werden nun diese Designs als Prototypen im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst in München vom 7.2.-12.2.2012 ausgestellt.

Zudem hat das Publikum die Möglichkeit für ihren Favoriten zu voten. Kommen Sie vorbei und stimmen Sie für Ihr Lieblings-Design ab!

Alle Infos zum Wettbewerb: www.fashionforhome.de

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INSPIRED BY DESIGN! TOCA ME DESIGN CONFERENCE 2012

Die fünfte TOCA ME Design Conference findet unter dem Motto „Inspired by Design“ am 11. Februar 2012 in der Münchner Reithalle statt. Internationale Redner werden eine Standortbestimmung zum Thema Design vornehmen und damit einen Beitrag zur Vernetzung der Münchner Designszene mit den weltweiten Designzentren leisten.

 

Folgende Speaker gewähren Einblicke in ihre Kreationen:

  • Golan Levin, Künstler, Komponist, Performer und Developer
  • Evan Roth, Mitbegründer des Graffitti Research Lab und F.A.T. Lab
  • Anita Fontaine & Geoffrey Lillemon von Champagne Valentine
  • Vera-Maria Glahn & Marcus Wendt von Field, London
  • Mate Steinforth von Sehsucht Berlin

Außerdem wird parallel dazu eine Ausstellung mit Arbeiten von lokalen Grössen wie Mario Klingemann und C100 stattfinden. Die Design Conference wird nach Ende der Präsentationen (ca. 22 Uhr) durch Chillout-Atmosphäre und Gelegenheit zum Networking abgerundet.

Weitere Informationen und Tickets:

www.design-conference.de

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VERANTWORTUNG GESTALTEN: RESPEKT UND ÜBERMUT

Welche Antworten bin ich schuldig? Und wem eigentlich? Wann zwingt mich eine Aufgabe zum aufgeben? Entstehen durch Ideen-Recycling neue Rohstoffe? Wie viel ist genug? Was kostet die Welt? Warum wurde aus »wir« »ich«?

Zahlreiche Sprecher werden sich während der internationalen Konferenz „VERANTWORTUNG GESTALTEN: Respekt und Übermut“ am 9. Februar 2012 im Literaturhaus München auf die Suche nach Antworten auf diese Wertschätzungs- und Wertschöpfungsfragen begeben.

Unter anderem mit Mark Adams (Vitsoe, London), König Bansah (Ghana/Ludwigshafen), Uwe R. Brückner (Atelier Brückner, Stuttgart), Martina Grabovszky (Kochan & Partner, München), Michael Johnson (JohnsonBanks, London), Boris Kochan (Typographische Gesellschaft München, München), Florian Kohler (Gmund Papier, Gmund am Tegernsee), Mateo Kries (Vitra Museum, Weil am Rhein), Stefan Sagmeister (Sagmeister Inc, New York), Erik Spiekermann (EdenSpiekermann, Berlin), den Schwestern Anja und Sandra Umann (Umasan, Berlin) und Julian Zimmermann (Deutsche & Japaner, Mannheim).

Das Sahnehäubchen zur Konferenz wird die Ausstellung “Haptik mit Nachhall” sein, bei der tgm-Partner Gmund Papier und Umasan Mode die Sinnlichkeit von Verantwortung und das Zusammenspiel von Ästhetik und Umweltbewusstsein präsentieren werden.

Weitere Infos und Anmeldung unter: www.tgm-mcbw.de.

 

DIE DESIGN-WELT IM WOCHENRÜCKBLICK (XII)

Auf der Suche nach spannenden Beiträgen rund um Design stießen wir diese Woche auf folgende Themen: Tante Emma is back, ein Schiff für Landratten und wie aus Schwarz-Weiß Bunt wird.

 

Tante Emma is back

Wir müssen schon zugeben – schöne Verpackungen verleiten uns oftmals dazu, unnütze Dinge zu konsumieren. So entstand die Geschäftsidee von UNPACKAGED, ein Laden mit Produkten ohne Verpackungen in London. Dieser Trend ist nun auch in die USA übergeschwappt. Er erinnert an alte, urige Tante Emma-Läden: Einfach, doch voller Charme und noch wichtiger: nicht nur Recycling sondern auch Precycling. Bilder und weitere Infos unter liligreen.

 

Das Schiff für Landratten

Ahoi Landratte! „A room for London“ ist ein Ferien-Hausboot. Das Besondere daran: Es liegt nicht in der Themse, sondern auf dem Dach der Queen Elizabeth Hall mit Blick auf die Londoner Skyline und den Fluss. Es wurde letztes Jahr fertig gestellt, nun kann man es buchen und die frische „See-“ bzw. Landluft“ genießen. Zu sehen auf detail.

 

Aus Schwarz-Weiß mach Bunt

Und wie? Mit Photoshop CS5 und dem integrierten recolouring und restoration service. Die schwedische Künstlerin Sanna Dullaway transformiert damit historische Schwarz-Weiß-Fotografie in farbenprächtige Bilder, die die damalige Zeit und realitätsnahe Farbtöne einfangen sollen. Zu Betrachten auf designboom.

decoded@mcbw – Einblicke in digitale Trends aus Wirtschaft und Forschung

Jedes Jahr finden im Herbst über 400 Kreative ihren Weg zur decoded conference nach München (www.decoded-conference.com/2011). Im Rahmen der Munich Creative Business Week (www.mcbw.de) wird nun von 08. – 10. Februar die Fachkonferenz decoded@mcbw in der BMW Welt München veranstaltet.

 

Exklusive Einblicke in die digitale Wirtschaft

Unter dem Motto „Discover Interactive Opportunities“ richten sich die Organisatoren dieses mal an Manager und Unternehmer, die über drei Tage hinweg exklusive Einblicke in digitale Trends der interaktiven Branche erhalten. In 15 Vorträgen stellen ihnen 17 Experten aus den Bereichen Design, Entwicklung, User Experience und Marketing ihre Projekte und Arbeitsweisen vor (Programm: http://bit.ly/A7ioaW).

 

Top Ambiente in der BMW Welt München

Unter den Sprechern finden sich unter anderem namhafte Vertreter von Branchenführern wie Google, Adobe Systems, BMW, DATEV oder BurdaYukom (Sprecherübersicht: http:// bit.ly/zfyb47). Das Ambiente der BMW Welt München liefert dabei einen würdigen Rahmen. Dabei wurde die Teilnehmeranzahl exklusiv auf 110 Besucher limitiert. Seien Sie dabei, wenn wir einen Blick auf neue Strategien und Trends werfen.

> Zur Anmeldung…

Die Design-Welt im Wochenrückblick (XI)

Wieder einmal haben wir diese Woche in der Blogosphäre nach faszinierenden Design-Themen geforscht und sind fündig geworden. Diesmal im Design-Wochenrückblick: Täuschende Vasen, sowie  „Do it yourself“ und „You are the key“-Fotografie.

 

Täuschende Vasen

Die von Cuatro Cuatros entworfenen Vasen sind durch optische Täuschung umso formvielfältiger, wenn man sie aus mehr als nur einem Blickwinkel betrachtet. Von M.C. Escher inspiriert sind sie deshalb nicht nur ein, sondern mehrere Blickfänge wert. Zu begutachten auf DETAILdaily.

 

„Do it yourself“-Highspeed-Fotografie

Wie schafft man es, eine explodierende Glühbirne im richtigen Moment zu fotografieren? Und welches Equipment braucht man dazu? Tipps zur Highspeed-Fotografie liefert das Tutorial von Nils Liebherr. Zu sehen unter farbwolke.

 

 „You are the key“-Fotografie

Prolam y&r haben eine Kampagne namens „ You are the key“ für die chilenische „fundación padre hurtado“, die sich Kindern in Not widmet, kreiert. Die Fotografien zeigen soziale Situationen, bei denen Kinder in anthropomorphe Käfige gesperrt sind. Die kreativen und zugleich nachdenklichen Bilder findet man unter designboom.

Die Design-Welt im Wochenrückblick (X)

Ein frohes neues Jahr wünschen wir! Und damit dieses mit reichlich Kreativinput und spannenden Einblicken beginnen kann, haben wir für Euch wieder einmal die Blogosphäre nach allerhand Design-Highlights für Auge und Ohr durchstöbert. Diesmal im Design-Wochenrückblick: Meereskreationen, das  „Von der Wiege zur Wiege“-Prinzip und schmelzendes Holz.

 

Aqua Creations: Organischer Minimalismus trifft auf maritime Opulenz

Ayala Serfaty hat Lampen und Möbelstücke designt, die in Anlehnung an Meeresorganismen durch maritime Opulenz, sowie organischen Minimalismus bestechen. Ob „Customs Palms“ oder „Morning Glory Floor“- die Stücke sind ein Blick wert. Zu Bestaunen auf designchen.

 

Das „Von der Wiege zur Wiege“-Prinzip

Prof. Dr. Michael Braungart, Gründer und Leiter des EPEA Institut für Umweltforschung in Hamburg, hat zusammen mit dem amerikanischen Architekten Wiliam McDonough das sogenannte „Cradle-to-Cradle“ (deutsch: Wiege zur Wiege)-Prinzip entwickelt, welches dazu führte, dass er u.a. essbare Sitzbezüge herstellte. Das Interview findet ihr unter Lilly Green.

 

Wenn Holz schmilzt

Rémy Clémente und Morgan Maccari von Bonsoir Paris, haben die sogenannte „duramen series“ gestaltet, die aus drei aufwendig herzustellenden Skulpturen besteht. Es sind dahin schmelzende Bilderrahmen, die geschnitzt, geschliffen und per Hand finalisiert worden sind. Bilder sind auf designboom zu sehen.

 

 

 

Die Design-Welt im Wochenrückblick (IX)

Bevor wir uns in die Weihnachtspause verabschieden, gibt es wieder die Highlights der Designwelt aus einer Woche. Diesmal dabei: Ein Weihnachtsbaum ohne Nadeln, Fotografie, bei der man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht und das UNICEF-Foto des Jahres.

 

Der Weihnachtsbaum ohne Nadeln

Ein aus 40.000 Plastikflaschen bestehender Weihnachtsbaum befindet sich in Kaunas, Litauen. Gestaltete wurde der riesige, giftgrüne und zudem recyclebare Baum, der nachts magisch leuchtet, durch Jolanta Smidtiene. Zu sehen auf designchen.

 

Verpackte Bäume

Die „Wrapping trees“ lassen, laut dem Fotografen Zander Olsen, eine visuelle Beziehung zwischen Baum, Nicht-Baum und dem Horizont entstehen. Entsprechend des Blickwinkels zeigen die Bilder ortspezifische Interventionen der Landschaft in Surrey, Hampshire und Wales. Mehr unter booooooom.

 

UNICEF-Foto des Jahres 2011

Mit „Unser Müll in Afrika gewann der deutsche Nachwuchsfotograf Kai Löffelbein den diesjährigen Wettbewerb um das UNICEF-Foto des Jahres 2011. Diese Aufnahmen und weitere Gewinner-Fotos sind unter dasauge zu sehen.

Wir wünschen Euch ein erholsames Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

„5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“

Weiter geht unsere Interviewreihe „5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…”. Diesmal steht uns Max Wittrock Rede und Antwort. Er ist einer der Mitbegründer des niederbayerischen Startups mymuesli. Das Unternehmen bietet Müslifans die Möglichkeit aus verschiedenen Bio-Müslis ihre Lieblings-Kombinationen auszuwählen und die selbst gemixten Müslis auch mit anderen Usern zu teilen.

 

Im täglichen Leben kommt man an Design nicht vorbei. In welchen Bereichen Ihres beruflichen Schaffens sind Sie besonders von Design geprägt – und gegebenenfalls auch zu begeistern?

Für uns spielt Verpackungsdesign, das unserer eigenen Produkte, eine zentrale Rolle. Wir versenden und verkaufen unsere Produkte ja in runden Dosen, das war eine für Müsli sehr ungewöhnliche Design-Entscheidung. Aber für ein Startup natürlich wichtig, weil wir uns deutlich vom Markt abgehoben hatten – und das tun wir immer noch. Seitdem bauen wir gestalterisch auf dieser Grundentscheidung auf. Deswegen haben wir uns zum Beispiel auch bei Green Cup Coffee, unserem neuen Kaffee-Projekt, für Runddosen entschieden.

Herr Wittrock, mymuesli versendet am Tag tausende individuell zugeschnittene Müslimischungen. Das richtige Verpackungsdesign spielt deshalb in ihrem Geschäft eine zentrale Rolle. Welche Design-Aspekte waren bei der Gestaltung ihrer Müsli-Dosen am wichtigsten? Wer zeichnet dafür in Ihrem Unternehmen verantwortlich?

Wie eben schon angesprochen war für uns relevant und wichtig, dass wir uns von schon bestehenden Produkten in unserem Markt deutlich abheben konnten. Ein Müsli in Dosen gab’s eben noch nicht wirklich. Ansonsten war entscheidend, dass die Verpackung individuell verarbeitet werden konnte (jedes Müsli wird ja nach Kundenwünschen gemixt) und das Design nicht zu dominant war. Mit anderen Worten: Der Innovationsprozess ist ja zum Großteil an den Kunden ausgelagert, er kann seinem Müsli sogar noch einen eigenen Namen geben, der auf die Packung gedruckt wird. Deswegen haben wir ein schlichtes Design gewählt, das nur unser Logo zeigt, ansonsten ist die Dose neutral weiß gewesen. Das Design haben wir zusammen mit einem Freund aus Barcelona, Oriol Gayan, entwickelt. Und seitdem eigentlich selbst immer daran weitergearbeitet, zuletzt und aktuell mit der Unterstützung von Navarra Design aus Berlin, mit denen wir seit etwa einem Jahr zusammenarbeiten.

Der Klimawandel gehört zu den wichtigsten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Gerade Unternehmen und Industrie verbrauchen eine Vielzahl an Ressourcen. Welchen Stellenwert nimmt das Thema „Green“ oder „Eco“ Design in ihrem Unternehmen ein?

Im B2B-Bereich zum Beispiel können wir schon heute Hotels und Gastronomien mit speziellen kompostierbaren Verpackungen beliefern. Bei unseren typischen Dosen haben wir darauf geachtet, dass sich die einzelnen Bestandteile, zum Beispiel die Versiegelungsmembran, einfach trennen lassen für ein gutes Recycling-Ergebnis. Aber es ist gar nicht so einfach, in der Industrie passende Partner zu finden. Denn die Mehrheit der Unternehmen scheint die Thematik noch nicht wirklich zu interessieren, also fehlt ein Markt für innovative und ökologische Verpackungen. Auf den ersten Blick wollten wir das gar nicht glauben, es spricht ja jeder darüber, aber zumindest müsste die Nachfrage noch deutlich steigen, damit sich auf Industrieseite Investitionen in Forschung und Entwicklung in diese Richtung richtig auszahlen.

In diesem Jahr habt Ihr erstmals den „entgegengesetzten Weg“ gewählt: Nachdem zu Beginn alles online stattfand gibt es nun auch einen Katalog, der klar Eure Design-Handschrift trägt. Was sind Eure Erfahrungen damit? Überspitzt gefragt: Gewinnt man mit top-designtem, bedruckten Papier mehr Kunden?

Jein, das kann man natürlich nicht pauschal beantworten. Multi-Chanel ist nicht gerade
mein Lieblingswort, aber tatsächlich ist es für den Kunden oft einfacher, wenn er auch ohne seinen Computer mal ein paar Minuten im Katalog blättern kann, um neue Produkte zu finden oder mehr über seine Lieblingsmüslis zu erfahren. Auch kann ich einen Katalog perfekt an Freunde weitergeben, wenn ich die Produkte von mymuesli mag. Vor allem aber lieben wir tatsächlich schöne Kataloge und Magazine, deswegen war es immer unser Wunsch und Traum, die Webseite gewissermaßen aufs Papier zu bringen.

Welche Rolle spielt Design in Ihrem Beruf für die Wertschöpfung?

Puh, eine große, denken wir; aber wir sehen das nicht so akademisch. Am Ende des Tages möchten wir ein tolles Produkt in einer schönen Verpackung präsentieren. Das ist die Kernaufgabe.

Die Frage zum Schluss: Welche Design-Frage wollten Sie schon immer einmal wem stellen?

Auch keine einfache Frage. Da kann ich nicht für uns alle im Team, sondern nur für mich antworten. Es gibt so viele großartige Designer und Gestalter, die ich bewundere. Viele Fragen hätte ich an Eike König und den HORT zum Beispiel, die ich Dank Clemens Poloczek von ignant entdeckt habe. Aber eigentlich möchte ich mir auch nur ihre Arbeiten anschauen und mich darüber freuen…

 

Weitere Informationen zu mymuesli gibt es hier:

www.mymuesli.com
Twitter: http://twitter.com/mymuesli
Facebook: https://www.facebook.com/#!/mymuesli

iF closeup – What Is Good Design?

Bereits im November hat iF design die monatliche Video Podcast Reihe „iF closeup“ gestartet und in der ersten Folge exklusive Einblicke in die Jurysitzung der iF design awards 2012 gewährt.

In der zweiten Episode, die wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten möchten, kommen sieben Designexperten zu Wort und schildern jeweils aus ihrer eigenen Perspektive, was gutes Design für sie ausmacht. Dass dies nicht immer teure und spektakuläre Designobjekte betreffen muss, sondern auch im scheinbar Trivialen wie bei der Verpackung von Hustenbonbons anfangen kann, seht ihr im Video unten.

Wer regelmäßig über die Aktivitäten von iF und zu spannenden Diskussionen rund um das Thema Design auf dem Laufenden gehalten werden möchte, ist eingeladen den YouTube Kanal von iFcloseup zu besuchen.

 

Veröffentlicht unter Design

Die Design-Welt im Wochenrückblick (VIII)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: Design für den kleinen Geldbeutel und Making the Invisible Visible-Street Art von Amnesty International.

 

Design für den kleinen Geldbeutel-Low Budget Design

Designermöbel müssen nicht immer teuer und edel sein. Ein Beispiel dafür sind die aus einfachen Holzpaletten angefertigten Regale und Bettgestelle, die weder künstlich, noch glatt geschliffen, sondern rough und natürlich wirken. Inspirationen zum Handwerkeln unter Designchen.

 

Making the Invisible Visible- Street Art

In Zusammenarbeit mit Street-Art-Kollektiv Mentalgassi und der Werbeagentur Wieden + Kennedy hat Amnesty International eine Street-Art Aktion durchgeführt. Dabei wurden Plakate, die in dünne Streifen geschnitten wurden, an Zäunen geklebt. Steht man davor, sieht man das Plakat nicht, geht man vorbei, dann entdeckt man Personen, die unter Menschenrechtsverletzungen gelitten haben. Gefunden auf Lilly Green.

Die Design-Welt im Wochenrückblick (VII)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: ein auf den Punkt gebrachtes Gemälde, Riesen-Melonen beim Campen, Eyecatcher im Schaufenster und frostige Landschaften bei IkonaArt.

 

Auf den Punkt gebracht – Gemälde von Miguel Endara

Miguel Endara bezeichnet sich selbst als einen Non-Stop-Thinker. Bei 3.200.000 Punkten, mit denen er sein Werk „Hero“ gestaltet, glaubt man ihm das aufs Wort. Ein Video über die Entstehung des schönen Gemäldes befindet sich unter Farbwolke.

 

Eine Riesen-Melone auf dem Campingplatz

Echte Hingucker für die nächste Campingsaison sind die von einer Reihe von Fotografen, Grafikdesignern, Illustratoren, Branding- und Markendesignern entworfenen Zeltkonstruktionen. Ob man sich für eine Übernachtung in einer Melone, einem Clubsandwich oder einem Käsestück entscheidet, bleibt noch zu überlegen. Impressionen seht Ihr auf Detail Daily.

 

Eyecatcher bei Britzpetermann

Genauestens beobachtet wird man durch das Schaufenster bei Britzpetermann. Die Schau! Projektreihe beginnt mit der interaktiven Installation „All Eyes on you“, bei der eine Ansammlung von Augen auf Passanten reagiert. Ein cooles Video gibt´s auf designmadeingermany.

 

Eröffnung der Galerie IkonaArt

Wer in München unterwegs ist, sollte einen Blick in die neu eröffnete Galerie IkonaArt werfen. Seit dem 8.12.2011 werden dort faszinierende Bilder von bayerischen Winterlandschaften des Fotografen Erdal Buldum gezeigt. Erste Eindrücke auf designchen.

 

Die Design-Welt im Wochenrückblick (VI)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: Wie aus einem Fahrrad ein Mixer wird, eine App, die den Durst stillt, ein Kalender zum Anbeißen und schwarz-weiße Gegensätze im Züricher Museum für Gestaltung.

 

Bicimáquinas- Fahrräder mit Köpfchen

In San Andres Itzapa (Guatemala) verwandelt die Maya Pedal Asociación Fahrradschrott in alltagstaugliche Geräte wie Mixer, Wasch- und Drehmaschinen. Das Besondere daran, die sogenannten Bicimáquinas (Fahrradmaschinen) funktionieren ohne Strom oder Kraftstoff und werden mit bloßer Pedalkraft betrieben. Bilder und Videos gibt es auf dem Blog Lilly Green.

 

Die App gegen den Durst

Wenn Berliner Nachteulen unterwegs sind, dann führt ihr Weg am Späti vorbei. Spätis gehören zum Berliner Alltag wie die Currywurst. Es sind kleine Kioske, in denen man bis spät nachts neben dem „Wegbier“ Kleinigkeiten kaufen kann. Die Berliner Agentur Ape Unit hat eine App entwickelt, die über 300 Spätis aufspürt und vom Party-Volk selbstständig erweitert werden kann. Mehr Infos auf designmadeingermany.de.

 

Der Kalender zum Anbeißen

Food-Design vom Feinsten: 54 Designer, Künstler und Architekten haben einen Kalender entworfen, der über das Jahr 2012 verteilt, Appetithäppchen in Form von visuellen Strömungen zum Thema Food zeigt. Kulinarische Kunstinstallationen und- Happenings, konzeptionelle Food-Fotografie, sowie Brand- und Grafik-Design lassen jeden Tag zum Leckerbissen werden. Mehr zum „EAT! Design with Food“ Kalender auf SLANTED.

 

Design der Gegensätze im Züricher Museum der Gestaltung

Das Museum für Gestaltung in Zürich widmet sich dem kontrastintensiven Nebeneinander der unbunten Extreme in Design, Mode und Architektur. Bis zum 4.März 2012 werden Schwarz-Weiß-Kreationen von beispielsweise Trix und Robert Haussmann, Konstantin Grcic , Marcel Breuer und architektonische Highlights wie Muches Haus am Horn, Le Corbusiers Villa Savoye oder die Dupli.Casa präsentiert. Gefunden auf zwomp.

„5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“

Weiter geht es in unserer Interviewreihe mit Mirko Lange, dem Inhaber und Geschäftsführer der Münchner PR-Agentur talkabout. Er ist Experte für Social Media und Co-Autor der Buches “Wertschöpfung durch Kommunikation”. In seiner Freizeit ist der Golfplatz sein zweites Zuhause.


Im täglichen Leben kommt man an Design nicht vorbei. In welchen Bereichen Ihres beruflichen Schaffens sind Sie von Design geprägt – und gegebenenfalls auch für Design zu begeistern?

Bei mir vor allem, was technisch ist: Handys, Laptops, Fernseher.

Herr Lange, Sie bezeichnen sich selbst gerne als ÖffentlichkeitsARBEITER und sind in sozialen Medien sehr gut vernetzt. Spielen Design-Aspekte bei der Kommunikation in Twitter, Facebook, Google Plus & Co eine Rolle?

Wenn wir vom klassischen Design, also von reiner Gestaltung sprechen, eine sehr untergeordnete. Vor allem, weil die hier genannten Networks kaum Gestaltungsmöglichkeiten zulassen. Aber das englische „Design“ geht ja viel weiter und man kann dann auch Prozesse subsumieren und Vernetzung. Und hier ist das „Design“ von Kampagnen schon wichtig. Es muss alles zusammen passen. Und bei eigenen Plattformen, zum Beispiel einem Blog, spielt die Usability und die Seitenaufteilung für die Vermittlung der Botschaften eine enorm wichtige Rolle. Die Menschen sind an bestimmte Muster gewöhnt, und sie konsumieren sehr, sehr schnell. Wenn man diese Muster verlässt läuft man Gefahr, dass manche Botschaften einfach gar nicht wahrgenommen werden. Ansonsten sollte die Optik angenehm sein, sie spielt aber keine so große Rolle. Wichtig sind die Inhalte und die Haltung, die aus dem Design spricht.

Das Design des Front-Ends von den gängigen sozialen Medien ist nicht außergewöhnlich. Wohingegen viele Stimmen das Design von Apple-Devices als wesentlichen Faktor der Erfolgsgeschichte des Unternehmens betrachten. In Zeiten, in denen die Kommunikation einerseits immer mehr in sozialen Medien stattfindet und andererseits die mobile Kommunikation immer stärker wird: Wird der Design-Aspekt in Zukunft eine größere Rolle spielen? Steht uns eine Design-Revolution bevor?

Das ist ja gerade eines der Erfolgsgeheimnisse von Apple, dass das „Design des Front-End“ alles andere als außergewöhnlich ist. Usability ist eine besondere Form des Designs. Ich denke nicht, dass wir eine „Revolution“ erleben werden. Es braucht in der Kommunikation ein Design, was der Botschaft und dem Menschen dient, und nicht sich selbst in den Vordergrund spielt. Das gibt es aber heute schon alles – das ist keine Revolution.

Neben Beratungsleistungen rund um Social Media kümmern Sie sich mit Ihrer Agentur schwerpunktmäßig um Kommunikationsmandate im Technologie-Bereich. Welche Rolle spielt das Design von Produkten für den späteren Erfolg?

Eine deutlich größere als in der Kommunikation. Gerade im Consumer Electronics Bereich, und besonders stark bei mobilen Technologien, ist Design der alles entscheidende Faktor. Nirgends liegen Form und Funktion so eng beieinander.

Welche Frage rund um das Thema Design würden Sie gerne einmal wem stellen?

Puh. Ich befürchte, da fällt mir nichts ein. Ich bin mit dem Design der Produkte sehr zufrieden. Natürlich nicht mit jedem. Aber ich finde in jeder Produktgattung das Entsprechende. Ach ja, doch: Warum sind Flugzeugsitze nur für Menschen mit maximal 1.80 Körpergröße gebaut

 

Weitere Informationen zu Mirko Lange und talkabout gibt es hier:

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„5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“

Die Zweite in unserer Interviewreihe ist Kira Song. Gemeinsam mit Michael Reuter CEO der AppAdvisors und kreativer Kopf bei der Entwicklung und Realisierung neuer App-Produkte.

 

Hier das vollständige Interview mit Kira Song:

Im täglichen Leben kommt man an Design im wahrsten Sinne nicht vorbei. In welchen Bereichen Ihres beruflichen Schaffens sind Sie besonders von Design geprägt – und gegebenenfalls auch zu begeistern? Was ist „das“ Design, das Sie am meisten geprägt und begeistert hat?

Mit Design im ganzheitlichen Sinne beschäftige ich mich täglich. Die breite Masse definiert Design als rein optisches Erscheinungsbild, jedoch ist Design viel mehr: Es fängt bereits bei Strategie und Konzeption eines Produktes an. Nur ein gut durchdachtes Produkt wird am Ende durch ein gutes optisches Design brillieren. Designs, die mich begeistern, sind in einfachen und praktikablen Produkten zu finden. Zum Beispiel: Ein einfacher Halter für Handtaschen, den man an Tischen anbringen kann.

Frau Song, es gibt zwischenzeitlich unzählige Apps auf dem Markt. Was macht eine App erfolgreich? Gilt auch hier die Regel „form follows function“ – oder wird eine App erst durch ein mindestens ausgewogenes Verhältnis von Design/ Frontend und Idee bzw. Gestaltung/ Umsetzung erfolgreich?

Form follows Function ist eine Regel, die bei Apps bedingt einsetzbar ist. Man könnte sie hier umformulieren in „Form equals function“. Natürlich muss eine App durchdacht sein und funktionieren, wenn sie jedoch optisch so gestaltet ist, dass sie nicht zu bedienen ist, bringt das tollste Konzept nicht. Das gilt natürlich auch umgekehrt: Das tollste Design bringt nichts, wenn das Produkt nicht funktioniert.

Sie stellen bei Appstory.tv regelmäßig neue und entweder besonders innovative oder außergewöhnliche Apps vor. Verraten Sie uns doch die Top 3 Apps aus Design-Gesichtspunkten – und verraten uns aus. Warum Sie dies so sehen?

Es gibt viele Apps, die uns immer wieder begeistern. Im Bereich Produktivität ist es „Evernote“ – eine App für Notizen, die für viele Endgeräte vorhanden ist und zwischen diesen synchronisiert.  Bei Nachrichten ist es die App „Zite“ – nicht zu verwechseln mit „Zeit“. Zite ist ein iPad-Magazin, das aus meinem Leseverhalten lernt und mir die für mich relevanten Nachrichten aus dem Netz anzeigt. Bei Spielen ist es „Cut the Rope“: Ein charmantes Strategiespiel, das konstant aktualisiert wird.

Welche Rolle spielt Design in Ihrem Beruf für die Wertschöpfung Ihres Unternehmens?

Design, vor allem im optischen Sinn, spielt eine außerordentlich wichtige Rolle bei uns: Angefangen von einem ansprechenden Corporate Design, das sich konsequent durch alle Bereiche unseres Geschäftsauftritts zieht, bis hin zu den Produkten, die wir für unsere Kunden erstellen. Alles ist durchdacht und sauber gestaltet – und die beste Visitenkarte für uns.

Die letzte Frage – vollkommen losgelöst von Apps: Welchen Menschen wollten Sie schon immer einmal welche Frage zu Design-Aspekten stellen?

Ich muss gestehen: Selbst wenn Steve Jobs mir jetzt erschiene, ich hätte keine Frage zu Design-Aspekten auf Lager. Ich lasse mich sehr gerne durch die Arbeiten anderer inspirieren, es gibt wirklich tolle Designer da draußen. Ich glaube aber, wenn ich sie frage „Wie machst Du das?“ – werden sie die gleiche Antwort haben wie ich: Gutes Design ist etwas, das in Kopf und Herz entsteht.

 

Weitere Informationen zu Kira Song und AppAdvisors gibt es hier:

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Die Design-Welt im Wochenrückblick (V)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: ein Corporate Design für die “Blutwurstmanufaktur” und der passende Typotheque-Kalender für 2012.

 

Na Mahlzeit!

Für diesen Beitrag müssen Vegetarier und Veganer besonders standhaft sein: denn es geht um die Wurst. Genauer gesagt, um ein neues Corporate Design für die “Blutwurstmanufaktur” in Berlin-Neukölln. Der Traditionsmetzgerei hat Christian Nagelstrasser im Rahmen einer gestalterischen Neuorientierung durch die Schaffung des „Blutwurstritter“ ein ganz besonderes Aushängeschild verpasst. Optische Eindrücke gibt es auf Design Made in Germany.

 

Organisationshilfe für 2012

Die Maja-Steintafel aus Tortuguero prophezeit bekanntlich für den 21. Dezember 2012 die Apokalypse. Einen nicht ganz so zukunftsträchtigen, aber dafür stilvoll gehaltenen Design-Kalender gibt es nun von Typotheque aus den Niederlanden. Die limitierte Auflage integriert neben den üblichen Funktionalitäten ein Skizzenbuch und ausreichend Platz zum Niederschreiben von spontanen Kreativ-Ideen. Wir meinen: Auch ein gelungenes Geschenk zu Weihnachten. Mehr Infos auf SLANTED.

 

Die Design-Welt im Wochenrückblick (IV)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: der neu entwickelte Multitouch-Tisch von Samsung, das Museum Brandhorst als Gewinner des „artouro“-Architektenpreises und ein Vortrag mit Professor Bernhard E. Bürdek zu den „Arabesken zum Design“.

 

Multitouch-Tische: Wenn Science-Fiction zur Realität wird

Die technischen Visionen der Science-Fiction-Filme aus den 70er und 80er Jahren werden mehr und mehr zur Realität. Einen weiteren Baustein liefert Samsung mit seinem Multitouch-Tisch „Samsung SUR40“. Der mit der interaktiven Microsoft-Surface-Technologie ausgestattete Tisch kann über das PixelSense Verfahren mehr als 50 gleichzeitige Berührungspunkte erkennen. Kostenpunkt: über 8.000 US-Dollar. Bilder und Videos gibt es auf dem Blog DESIGNER IN ACTION.

 

And the winner is: Museum Brandhorst

Die Architekturlandschaft hat einen weiteren Preis – den „artouro“, ausgelobt von dem Bayerischen Wirtschaftsministerium und der Bayerischen Architektenkammer. Er soll einzigartige Architektur auszeichnen, die einen besonderen touristischen Stellenwert einnimmt. Das Museum Brandhorst in München konnte seit seiner Eröffnung über 240.000 Gäste begrüßen und zählt mit seiner gelungenen Kombination von Architektur und Ausstellung zu einem touristischen Hot Spot in Bayern. Mehr Infos auf dem DETAIL daily Blog.

 

Design = Design?

Meine Wenigkeit: „Ich finde Design faszinierend. Erst neulich habe ich mich über die gelungene Neugestaltung des U-Bahnhofes am Münchner Marienplatz gefreut.“

Bekannter: „Ja, meine Freundin schwärmt zur Zeit auch ständig von der neuen Winter-Kollektion. Mode ist für sie ja sehr wichtig.“

Meine Wenigkeit: „Design ist aber nicht nur Mode. Zum Beispiel hat auch ein Auto viel mit Design zu tun.“

Bekannter: „Was, wieso das denn? Da steckt doch eher eine Menge Technik dahinter.“

Meine Wenigkeit: „Ja, auch. Aber man kann ein Auto nicht losgelöst von dem Design betrachten. Vielmehr ergänzen sich beide Bereiche.“

Bekannter: „Hm, ja, du hast recht. Generell finde ich schöne Sitze auch wichtig.“

Meine Wenigkeit: „Ich glaube, Du solltest Dir mal einen Vortrag von Design-Experten Prof. Bernhard E. Bürdek auf dem Blog Designkritk.dk anhören. Dann wird einem klar: Design spielt in unserem Leben eine zentralere Rolle, als viele denken.“

Die Design-Welt im Wochenrückblick (III)

Jede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: ein Design-Konzept für den ökologischen Haushalt der Zukunft und der Lego-Drucker als Traum aller großen Hobby-„Designer“.

 

Das ökologische Wohnkonzept der Zukunft

Es herrscht Verschwendung allerorten, gerade auch in den eigenen vier Wänden. Deshalb haben die Designer von Philips ein Wohnkonzept entwickelt, nach dem das Prinzip der ökologischen Verwertbarkeit von Natur- und Industrieresten nun in der guten Stube Einzug hält. Im sog. „Microbial Home“ spielen vor allem Bakterien eine große Rolle: Sie sollen Bio-Gas zum Kochen erzeugen und zugleich für Licht sorgen. Mehr Einblicke in das futuristische Projekt zeigt uns Lilli Green.

 

Spielzeug-Design für ‚‚große” Kinder: Der Lego-Drucker

Mit Legos ist es wie mit Spielzeugautos. Man kann damit kleine und große Jungs beglücken. Für alle älteren Lego-Fans kommt es jetzt noch besser: Die Jungs von Battlebricks haben den ersten 3-D Lego-Drucker entworfen. Damit kann man per PC nach Herzenslust seine Lego-Träume gestalten und anschließend “auf Lego” ausdrucken. Wenn das keine Weihnachtsgeschenk-Idee ist – das Video zum Lego-Drucker gibt´s auf dem VISUAL Blog.

 

 

„5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“

Den Auftakt unserer Interview-Reihe macht Mirko Kaminski, CEO und Gründer der achtung! Kommunikationsagentur. Der passionierte Kommunikationsexperte und Hobby-Angler bewegt sich tagtäglich in der Sphäre zwischen Kommunikation, Design und Wertschöpfung – sein bekanntes YouTube-Videoformat “Auf ein Wort vorm Regal” gibt ungewöhnlich offene Einblicke in die Welt der Kommunikationsbranche.

 

Herr Kaminski, im täglichen Leben kommt man an Design im wahrsten Sinne des Wortes nicht vorbei. In welchen Bereichen Ihres beruflichen Schaffens sind Sie besonders von Design geprägt – und gegebenenfalls auch zu begeistern?

Der Volksmund meint mit “Design” ja oft, wie ein Sessel, ein Auto oder ein Toaster denn so ausschaut. Mich hingegen springt an, wenn jemand einen gesamthaften Eindruck bewusst gestaltet, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen. Wenn also quasi gestaltet und gemanagt wird, wie jemand oder etwas durch Dritte gesehen bzw. in Gänze wahrgenommen wird. Wir als achtung! beispielsweise versuchen hinsichtlich der Agentur an sich, ein bestimmtes Agenturbild zu gestalten und zu vermitteln. Und das betrifft so vieles: Die Art, wie man nach dem Eintritt in die Agenturräume begrüßt wird, die Art, wie die Büros und Schreibtische gestaltet (und aufgeräumt) sind, das Bild, das der Konferenzraum vermittelt, über das Servieren von Getränken wie Kaffeespezialitäten bis hin zu Website, Medienberichterstattung und natürlich dem “Aussehen” unserer Leistungen gegenüber Kunden.

Die Achillesferse für Agenturen ist das Neugeschäft. Vor kurzem haben Sie bekannt gegeben, in Zukunft auf Kaltakquise vollkommen zu verzichten und sich auf Pitches oder direkte Ansprachen konzentrieren zu wollen. Welche Rolle spielt das Design, die Aufbereitung oder Inszenierung der Idee und Strategie für den möglichen Pitchgewinn? Überspitzt gefragt: Gewinnt man über Design neue Kunden?

Selbstverständlich! Wer könnte daran zweifeln? Und damit ist nicht nur die Gestaltung der Präsentation gemeint. Der gesamte Prozess vom Briefing bis über den Präsentationstag hinaus gehört bewusst gestaltet. Wann melden wir uns zwischendurch beim möglichen Kunden? Welche Fragen stellen wir? Welchen Eindruck wollen wir bis zur Präsentation aufbauen? Und der eigentliche Auftritt wird dann zuvor mindestens einmal durchgeprobt. Entscheidungen werden doch zu einem großen Teil vom Unterbewusstsein getroffen bzw. beeinflusst. Da ist es doch klar, dass die auf die Entscheider abgestimmte Verpackung, dass die Gesamtwahrnehmung von immenser Bedeutung sind. Ja, ich glaube sogar, dass auch der Geruchssinn, also im wahrsten Sinne, ob man jemanden riechen kann, eine Rolle spielt.

Welche Rolle spielt Design in Ihrem Beruf für die Wertschöpfung?

In jeder Beziehung eine außerordentlich große Rolle. Natürlich unter anderem auch, weil wir auch Werbeagentur und auch Digitalagentur sind.

Gibt es ein Produkt, eine Marke oder ein Unternehmen, für das Sie alleine aufgrund seines herausragenden Designs leidenschaftlich gern kommunizieren würden?

Wir haben derartige Kunden zu unserem Glück bereits. Zum Beispiel LEGO. Und auch Vapiano gehört dazu. Das “Gesamtdesign” dieses Gastronomiekonzeptes ist beeindruckend und erfolgreich. Und das “Design” von Interieur, Gerichten etc. bei Vapiano ebenfalls.

Sie produzieren die Video-Reihe „Auf ein Wort vorm Regal“. Wie sieht eigentlich das Regal selbst aus?

Es ist schlicht und weiß. Unser Innenarchitekt hat es ausgesucht. Er hat übrigens die gesamten Agenturräume in Hamburg und München zum einen mit uns ausgewählt und zum anderen entsprechend unserer Kultur und Markenauffassung gestaltet und einrichten lassen.

Die Frage zum Schluss: Welche Fragen rund um das Thema Design würden Sie gerne einmal wem stellen?

Ich bin ja leidenschaftlicher, aber lange nicht immer nur erfolgreicher Hochseeangler. Daher die Frage an Angelequipment-Anbieter: Werden Angelköder wie Pilker und Wobbler vorrangig nach dem Geschmack der Käufer gestaltet? Oder aber nach dem Geschmack der Fische?

Am Ende eines erfolglosen Angeltages mutmaße ich zuweilen, dass zwar ich das Köderdesign zu schätzen weiß, nicht aber der Fisch.

 

Weitere Informationen zu Mirko Kaminski und achtung! gibt es hier:

twitter.com/Mirko_Kaminski
YouTube Mirko Kaminski: http://8ng.me/video
Xing: http://www.xing.com/profile/Mirko_Kaminski

www.achtung.de
twitter.com/achtung 
YouTube achtung!: http://www.youtube.com/user/achtungsucht

Jetzt neu: Interviewreihe zu Design, Wertschöpfung und Wirtschaftskraft

Design und Kommunikation sind als Schnittstellen für die ökonomische Wertschöpfung zu einer Vielzahl anderer Branchen unerlässlich. Die Munich Creative Business Week (MCBW) wird vom 7.-12. Februar 2012 auf einer Vielzahl an Events, Workshops, Konferenzen und Aktionen innovative Designaktivitäten in München präsentieren,den Disigndiskurs aktiv anstoßen sowie Kreative und Wirtschaft aus aller Welt zusammenbringen.

In unregelmäßigen Abständen werden wir auf diesem Blog neben Posts und News rund um die Konferenz eine Interview-Reihe mit Design- und Kommunikationsexperten aus der Taufe heben. Unter dem Motto „5 FRAGEN ZU DESIGN & WERTSCHÖPFUNG AN…“ zeigen wir die Relevanz von Design sowohl im beruflichen Schaffen als auch im täglichen Leben. Ihr wolltet schon immer mal selbst Eure Sichtweise zum Thema Design kundtun? Oder wisst jemanden, der unbedingt interviewt werden sollte? Einfach einen Post im Kommentarbereich schreiben und wir kontaktieren Euch.

Unser erstes Interview findet Ihr hier.

Die Design-Welt im Wochenrückblick (II)

ede Woche scannen wir die Design-Blogosphäre nach spannenden Themen. Diesen Freitag im Design-Wochenrückblick: die Visualisierung der Volkskrankheit „Aufschieberitis“, ein Font für Japan und der Jahrhundertmensch in einem Bildband.

 

„Eigentlich müsste ich noch – ach, lieber später“

Ok, der Blogpost von designaffairs ist von letzter Woche. Und eigentlich sollte der Design-Wochenrückblick ja schon heute Mittag erscheinen. Aber es gibt ja auch viel Wichtigeres: der Plausch mit den Kollegen über Fußball und Shopping, den Urlaubsantrag ausfüllen und der Schreibtisch ist auch schon wieder überfüllt – und außerdem: der Beitrag soll ja erst im Laufe des Tages raus. Jetzt erst mal nen Kaffee holen… Die Design-Visualisierung des Themas „Aufschieberitis“ von Maria Bergström zeigt auf schöne Art und Weise die Prokrastination in grafischer Aktion. Mehr auf designaffairs.

 

Font Aid V „Made for Japan“

Fast 300 Designer aus aller Welt sind dem Aufruf der „Society of Typographic Aficionados“ gefolgt und haben innerhalb einer Woche über 500 Symbole zum Thema „Japan“ kreiert. Der Hintergrund des Projekts war es, Hilfe für das von Erdbeben, Flutkatastrophe und Reaktorunglück geplagte Land zu organisieren. Den daraus entstandenen Font „Made for Japan“ könnt Ihr auf Designer in Action bewundern.

 

Methusalem im Bildband

Dank innovativer Medizin und guter Ärzte wird die Menschheit immer älter. Über 100-Jährige sind allerdings (noch) ein Phänomen. Grund genug für den Fotografen Karsten Thormaehlen über 40 dieser besonderen Frauen und Männer in der Vernissage „Jahrhundertmensch“ zu würdigen. Flankierend hierzu ist nun ein eindrucksvoller Bildband erschienen, der in einer Kurz-Beschreibung das Leben der Über 100-jährigen erläutert. Ein paar Bilder gibt es auf dem Blog des DESIGNLOVR.

 

Countdown: Nachwuchs-Möbeldesigner gesucht

Gemeinsam mit unserem Partner FASHION FOR HOME suchen wir kreative Jung-Designer für den MCBW Fashion Award 2012. Zahlreiche Vorschläge wurden in den Kategorien „Eco Hedonism“, „Constructive Minimalism“ und „JPEG Generation“ eingereicht – jetzt läuft die Abstimmung. Noch bis zum 07. November kann man unter http://www.fashionforhome.de/mcbw-abstimmung die Einreichungen bewerten. Den Siegern winken neben einer Prämie die Produktion ihres Entwurfs als Prototyp und die weltweite Vermarktung durch FASHION FOR HOME.

Die Design-Welt im Wochenrückblick (I)

Willkommen zu unserer wöchentlichen Design-Review! Immer freitags wollen wir über neue, spannende Posts und Beiträge in anderen Blogs berichten und so die aktuelle Woche kurz Revue passieren lassen. Wir haben uns dabei keine thematischen Einschränkungen auferlegt, denn die Design-Welt ist schließlich bunt und vielfältig.

Ihr seid selbst über ein spannendes Design-Thema gestolpert? Dann freuen wir uns über Eure Ideen und Anregungen im Kommentarbereich.

 

Innovativ: Satellitennavigation im Blindenstock

Die Erfindung der Brailleschrift 1825 von dem Franzosen Louis Braille – übrigens im Alter von 16 Jahren – war ein wichtiger Schritt hin zu besseren Bildungsmöglichkeiten für blinde und sehbehinderte Menschen. Im 21. Jahrhundert ermöglicht die Satellitennavigation eine weitere Innovation: Matthias Wuest und Jan Patrick Schindler entwickeln am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) einen digitalen Blindenstock mit integriertem Navigationssystem. Dieser könnte dann über ein Audiosystem als hilfreicher Lotse auf der Straße, in Gebäuden oder der Umgebung allgemein dienen. Technisch verlässt sich die Erfindung auf das europäische Satellitensystem „Galileo“. Wir meinen: Like it! Gefunden auf zwomp.

 

Gartenfeeling everywhere

Wir alle wissen: Pflanzen und Grünzeug zu Hause oder im Büro sorgen gleich für eine freundlichere Grundatmosphäre. Wenn man nicht ständig gießen, düngen und die abgefallenen Blätter aufsammeln müsste. Warum sich das Leben mit MOSSTile nicht etwas vereinfachen und gleichzeitig den Innenraum verschönern? Das Begrünungssystem in Form einer Flechte braucht weder Wasser, noch Dünger, natürliches Licht oder einen Beschnitt. Sondern einfach nur 50% Luftfeuchtigkeit. „Angeklebt“ werden kann die ökologische Flechte mit Hilfe von Platten, deren einzelnen Module kreativ angeordnet werden können. Lust bekommen? Ein paar hübsche Bilder gibt es auf Lilli Green.

 

Food-Design: DEIN Saft zum Selbermachen

Altbackene Idee, überdeckt durch schönes Design? So die Kritik im Kommentarbereich des Blogs „Design made in Germany“ an dem Apfelsaftprodukt DEIN Saft. Der Hintergrund ist, dass man sich sein Apfelsaftkonzentrat durch die Zugabe von einer selbst bestimmten Menge an Wasser mixen kann – so weit so bekannt. Aufgepeppt wird das Produkt durch ein wie wir finden ansprechendes Verpackungsdesign. Was meint Ihr?

Die MCBW – das Design-Event des Jahres 2012

Die Munich Creative Business Week wird facettenreiche, innovative Designaktivitäten in München präsentieren, Anregungen für einen interdisziplinären Designdiskurs geben sowie Kreative und Wirtschaft aus aller Welt in der Landeshauptstadt zusammenbringen. Eine einzigartige Gelegenheit, München neben Barcelona, Rom und Wien als innovativen Design-Standort mit einer Vielzahl an Design-Veranstaltungen zu präsentieren – denn: In kaum einer anderen Stadt in Deutschland gibt es mehr Agenturen, Institutionen und Unternehmen, die sich des Themas Gestaltung mit all seinen Facetten annehmen.

Als Schnittstelle zu fast allen Branchen ist Gestaltung ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Veranstaltungen während der MCBW haben das Ziel, auf die elementare Bedeutung von Design-Kultur in unserer Lebens- und Arbeitsumwelt aufmerksam zu machen. Die Themenvielfalt der MCBW ist enorm und umfasst alles, was mit der Gestaltung unserer Umwelt und Zukunft zu tun hat: von Produkt-, Mode, Service- und Kommunikationsdesign über Architektur bis hin zu Design für elektronische Medien.

Renommierte Design-Partner für die MCBW

Zu den Partnern, die sich auf der MCBW präsentieren und sie zu einem einzigartigen Event in München werden lassen, zählen renommierte nationale und internationale Unternehmen und Organisationen. Erste Details zu Programm und beteiligten Partnern gibt es in Kürze unter www.mcbw.de. Ein Highlight der MCBW wird die if design award night sein, bei der die international bekannten Design-Preise erstmals gebündelt an einem Ort verliehen werden.

Herzlich Willkommen!

Willkommen auf dem Blog der Munich Creative Business Week (MCBW)! Hier werden wir Sie in den nächsten Wochen und Monaten ausführlich zu interessanten Design-Themen informieren und einen Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen der MCBW vom 07.02.-12.02.2012 geben.

Sie haben Fragen, Kritik oder Anmerkungen: Wir freuen uns über eine rege Nutzung des Kommentarbereiches. Werfen Sie auch einen Blick auf unsere offizielle Website www.mcbw.de, folgen Sie uns auf Twitter und besuchen Sie uns auf Facebook.

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