3 Fragen an die MHMK / 3 questions for MHMK

Prof_Tanja-Schmitt-Fumian_MHMKDie MCBW bietet Nachwuchsdesignern kreativen Spielraum. Was planen die Münchner Hochschulen?/MCBW offers young designers creative leeway. What do Munich universities have planned for the event?


Drei Fragen an die Designprofessoren Tanja Schmitt-Fumian und Jürgen Faust von der MHMK, Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation.

1. Was ist die Motivation der MHMK, sich an der MCBW zu beteiligen?
Tanja Schmitt-Fumian: Erklärtes Ziel der Munich Creative Business Week ist, Design und Business zu vernetzen. Das ist auch Ziel der MHMK-Designstudiengänge. Wir wollen Klischees aufbrechen und interdisziplinär arbeiten. Deshalb beschäftigen wir uns im Studium und auf der MCBW 2013 mit dem Thema Designmanagement. Designer sind nicht bloß diejenigen, die etwas schön machen. Manager sind nicht bloß Organisatoren. Kreativität heißt, Lösungen zu finden. Dass ein Architekt ebenso künstlerisch wie auch theoretisch und strategisch arbeiten kann, ist vollkommen akzeptiert. Ziel ist, dies auch für Designer zu erreichen.

2. Die MHMK ist 2013 erneut Programmpartner. Was genau haben Sie geplant?
Jürgen Faust: Die MHMK München organisiert zeitgleich zur Munich Creative Business Week 2013 vom 18. bis 22. Februar eine Ausstellung, den MHMK Showroom, bei dem Arbeiten von jungen Designern aus dem Master-Studiengang Media and Design zu sehen sein werden. Designinteressierte können sich dort von Konzepten und Projekten von Design-Studierenden der MHMK inspirieren lassen. Highlight des MHMK-Programms ist der MHMK PanelTalk am Freitag, dem 22. Februar 2013. Wie schon zur MCBW 2012 laden wir wieder internationale Gäste zu Impulsvorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion an den Campus München in der Gollierstraße, diesmal zum Thema „Creative Management versus Managing Creativity“.
Tanja Schmitt-Fumian: Am Donnerstag, dem 21. Februar 2013, werden Kollege Faust und ich außerdem in einem dreistündigen MHMK Workshop das Thema Design Thinking und die damit verbundenen Kreativprozesse erlebbar machen. Wir wollen damit eine neue Spezies von Designern fördern, die mehr tun, als Artefakte herzustellen, sondern Lösungen finden und sich damit in Richtung Social Science bewegen.

3. Worauf sind Sie selbst als Besucher der MCBW besonders gespannt?
Jürgen Faust: Auf die vielfältigen Angebote und Denkanstöße von internationalem Rang – so sind auch die MHMK-Veranstaltungen im Rahmen der MCBW zu sehen. München hat ein großes Potenzial und eine enorme Kraft in Sachen Design und Kreativität im Management. Im Rahmen der MCBW wird dies sichtbar gemacht. Für uns als Medienhochschule ist das essenziell, denn Design und Management sowie die notwendige Durchdringung beider ist ein großer Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Tanja Schmitt-Fumian: Sei es bei den MHMK-Veranstaltungen, sei es auf der Sonderausstellung „mcbw momente – Denkräume für Design“ im 50er Jahre retro-futuristischen Stil der Alten Kongresshalle oder bei den vielen anderen Events, ich freue mich auf neue Anregungen und Blickwinkel für mich und die Studierenden.

Prof_Jürgen_Faust_MHMK

Tanja Schmitt-Fumian and Jürgen Faust of MHMK about their plans for MCBW 2013.

1. What motivated MHMK Macromedia University for Media and Communication to participate in MCBW?
Tanja Schmitt-Fumian: The goal of Munich Creative Business Week is to establish links between design and the business sector. At MHMK our design courses pursue the same goal. We want to counter stereotypes and work in an interdisciplinary fashion. This is why in our studies and at MCBW 2013 we address the issue of design management. Designers are not just people who embellish things, and managers do much more than just organizing. Being creative is about finding solutions. Society has accepted the fact that architects can work artistically, theoretically and strategically, all at the same time. We want to achieve the same for designers.

2. MHMK will be among the new MCBW program partners in 2013. What are your plans?
Jürgen Faust: During MCBW 2013, from 18 through 22 February, MHMK in Munich will organize an exhibition – the MHMK Showroom – showcasing the works of young professionals working towards their master’s degrees in media and design. Everyone interested in design is invited to be inspired by the concepts and projects proposed by these MHMK design students. The highlight of MHMK’s program will be the MHMK PanelTalk on Friday 22 February. As we did last year, we have invited guests from around the world to our Munich campus to give inspirational speeches and participate in the ensuing podium discussion on Creative Management versus Managing Creativity.
Tanja Schmitt-Fumian: In addition, on Thursday 21 February my colleague and I will hold a three-hour MHMK workshop on Design Thinking and the creative processes connected therewith. Our aim is to promote a new generation of designers who go beyond creating artifacts and create solutions for the field of social sciences.

3. As a visitor, what will be the highlight for you MCBW 2013?
Jürgen Faust: I really am looking forward to the diverse offerings and inspirations brought to Munich from all over the world. The events during MCBW offered by MHMK go in the same direction. Munich has great potential and enormous power when it comes to design and creativity in the management realm and that will become evident at MCBW. That is essential for us as a media university because design and management and the necessary penetration of them into daily life is a large part of our everyday work.
Tanja Schmitt-Fumian: I look forward to receiving new inspirations and perspectives for me personally and for our students, be it from the events organized by MHMK, from the special exhibition mcbw moments – mindscapes for design shown at the retro-futuristic Old Congress Hall built in the 1950s, or from the diverse other events.

Ein Gedanke zu “3 Fragen an die MHMK / 3 questions for MHMK

  1. Es wird doch auch Zeit, dass sich im Design-Bereich die Hochschulen von ihren angestammten Plätzen auf die Wirtschaft zu bewegen. Ich habe es selber in Berlin erlebt und war traurig, wie wenig interdisziplinär und ganzheitlich in den Hochschulen unterrichtet und auch gedacht wird. Events wie das MCBW sind deshalb für Hochschulen ein Muss. Es macht keinen Sinn, diese Möglichkeit allein der Industrie zu überlassen. Neue Kontakte, neue Ideen, Inspiration und ein Gefühl für die realen Zustände kriegt man hier in gebündelter Form gleich mit dazu.

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