Von der Heiterkeit der Olympischen Spiele

Vor 40 Jahren war sie etwas ganz Neues: die Idee der „heiteren Spiele“ von München. Aber wie würde das damals bahnbrechende Design auf uns heutige Betrachter wirken? Das wird das Münchner Künstler-Duo Dellbrügge & de Moll mit dem Projekt „Reconstructing Future“ ab 26. August mit einer Guerilla-Aktion untersuchen.


Drei Wochen lang werden 40 Teilnehmer der Aktion an zentralen Plätzen in München auftauchen und das Erscheinungsbild der Spiele von 1972 ins Stadtbild von heute übertragen. Eigens dafür haben sie Choreografien von damals eingeübt, wie beispielsweise „Leute ansprechen“. Zudem sind sie mit zeitgenössischen Kostüminterpretationen von 1972 eingekleidet, die Dellbrügge & de Moll mit der Designerin Anna Sophie Howoldt entworfen haben.

Gesellschaftliche Wirklichkeit von damals trifft auf das heutige München und eine Olympia-Haltung, die sich durch das Aufgebot von Sicherheitskräften charakterisiert.

Augen auf beim Bummel durch München in den nächsten Wochen. Es verspricht spannend zu werden.

Weitere Informationen unter www.reconstructingfuture.de

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