Design:Stop

 © BUS:STOP Krumbach, Adolf Bereuter 2013

© BUS:STOP Krumbach, Adolf Bereuter 2013

Wer wartet schon gerne auf den Bus? Niemand. Das wollte man im österreichischen Krumbach ändern.  Die 1000-Seelen-Gemeinde hat sieben internationale Architekturbüros darum gebeten, neue Bushalte-Häuschen zu entwerfen und zu bauen – ein Projekt das offiziell „Bus:Stop“ heißt und vom Verein „kultur krumbach“ ins Leben gerufen wurde.


Und nun warten die Krumbacher gerne auf den Bus? Ja, denn das Ergebnis ist speziell: In einem Bushalte-Häuschen stehen Holzsessel wie vom Bauern nebenan, das andere soll ein echter Turm werden und das nächste eine Bretterbude.
Die innovativen und extravaganten Bushaltestellen sollen ihre Umgebung und die Baukultur der Gegend durch die Verbindung von regionaler und internationaler Handwerkskunst prägen, denn die Architekten dürfen ausschließlich heimische Materialien benutzen.
Doch wie kann es sich eine Gemeinde im Vorarlberg  leisten, sieben internationale Architektenbüros zu engagieren? Ganz einfach: Die Architekten bekommen kein Honorar, sondern eine Woche Urlaub in der Region.
Das Ergebnis der sieben gänzlich unterschiedlichen “Buswartehüsle” darf mit Spannung erwartet werden. Eines aber haben alle Entwürfe gemein: Sie sind verblüffend und außerdem anderen Städten oder Gemeinden ein Beispiel, dass „Stadtmöblierung“ eine Stadt spannender und interessanter gestaltet.

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