MCBW Highlight: 7. DEUTSCHER INNOVATIONSGIPFEL

© Alexander Holst

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Der 7. DEUTSCHE INNOVATIONSGIPFEL ist das Spitzentreffen von Entscheidern aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft: ein Kongress, der kreative Köpfe aus diesen unterschiedlichen Welten branchenübergreifend verbindet und vernetzt. Er wird am 25. Februar 2014 im Rahmen der MCBW stattfinden. Alexander Holst, Managing Director und Leiter Sustainability Services bei Accenture für Deutschland, Österreich und die Schweiz, wird einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeit leiten.


1. Herr Holst, worum wird es bei diesem Workshop genau gehen?
Wir möchten gemeinsam mit den Teilnehmern herausfinden, welche Potenziale für Innovationen im Bereich Nachhaltigkeit es in einzelnen Branchen gibt. Dabei wollen wir uns insbesondere auf solche Innovationen konzentrieren, die erst durch das Zusammenbringen der Kernkompetenzen aus verschiedenen Industrien entstehen. Auf die besten Ideen kommt man ja meist nicht, wenn man in seinem eigenen Saft schmort, sondern wenn man über den Tellerrand schaut.

2. Wieso haben Sie gerade den Schwerpunkt „Nachhaltigkeit“ gewählt?
Nachhaltigkeit ist eine der – wenn nicht die – entscheidende Herausforderung unserer Zeit, der sich auch die Wirtschaft stellen muss.  Führungskräfte weltweit haben das verstanden. Das hat erst jüngst wieder unsere in Zusammenarbeit mit dem UN Global Compact durchgeführte Befragung von über 1.000 CEOs ergeben. CEOs derjenigen Unternehmen, die Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sind, sehen Partnerschaften und Innovationen als eine der entscheidenden Komponenten für die Beschleunigung des Fortschritts an. Deshalb ist das Ziel des Workshops nichts weniger, als neue, vielversprechende Ideen zu identifizieren.

3. Dürfen wir uns bei diesem spannenden Thema auf viel Interaktion freuen, oder was erwartet die Teilnehmer?
Die Teilnehmer werden bei uns nicht nur eingebunden, sondern auch richtig gefordert. Wir haben uns natürlich selbst auch Gedanken gemacht und werden ein paar Ideen mitbringen, die wir gerne von den Teilnehmern testen lassen. Gleichzeitig sind diese  aber auch selbst gefragt, eigene Ideen zu Innovationspotenzialen zu entwickeln und in der gemeinsamen Workshop-Arbeit zu konkretisieren.

4. An wen richtet sich der Kongress  genau?
Es geht uns um industrie- und auch stakeholderübergreifende Ideengeneration und -kollaboration. Insofern kann hier jeder Interessierte einen wertvollen Beitrag leisten.

5. Zum Abschluss: Was wünschen Sie sich beim Thema „nachhaltiges Design“ für die Zukunft?
Nachhaltiger wird unser Wirtschaftssystem nur, wenn wir weniger Ressourcen verbrauchen. Dafür müssen wir Materialkreisläufe aufbauen. Wenn nachhaltiges Design es schafft, diese Kreislaufwirtschaft nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch optisch und funktional ansprechend umzusetzen, dann ist viel gewonnen.

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