Im Dialog: Dr. Silke Claus, Geschäftsführerin der bayern design GmbH über MCBW START UP

Silke Claus 3_35x45 mm1. Frau Dr. Claus, die MCBW geht im Februar in die vierte Runde; erstmalig gibt es das Format MCBW START UP. Was ist das Besondere?

Wir freuen uns sehr, dass wir 2015 erstmalig das neue Format MCBW START UP – Let´s move business präsentieren dürfen. Die disziplinübergreifende Matchmaking-Plattform bringt junge Start-ups und professionelle Nachwuchsdesigner an drei aufeinanderfolgenden Tagen im Literaturhaus mit Unternehmen, Agenturen und Investoren zusammen. Die Creative Demo-Night am 24. Februar 2015 ist eine inspirierende Produkt- und Konzeptshow von jungen Gestaltern und Start-ups, die ihre Produkte vor Ort ausstellen und erfahrbar machen. Damit bietet bayern design endlich auch selbst eine gebündelte Veranstaltungsplattform an, um innovative Projekte und kreative Ideen zu fördern. Die Creative Demo-Night und das informelle Matchmaking dienen als Schaufenster für neue Geschäftsmodelle.

2. Mit welchem Ziel wollen Sie jungen Gestaltern diese eigene Präsentationsplattform anbieten?

Zunächst einmal wird gerade in Bayern das Thema Nachwuchsförderung groß geschrieben. Allerdings sehen wir uns mit Einführung der neuen Plattform MCBW START UP nicht nur als Partner für die Nachwuchsförderung: Vielmehr wollen wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf innovative Projekte und kreative Ideen lenken, um Start-ups speziell in ihrer Gründungsphase noch besser zu unterstützen. Denn leider ist die Unternehmensgründung für Gestalter im Vergleich zu anderen Branchen weitaus schwieriger. Ein Grund liegt hier sicherlich darin, dass junge Kreative bei der Umsetzung ihrer Ideen vor allem auf die richtigen Partner angewiesen sind. Mit unserer neuen Matchmaking-Plattform wollen wir helfen, diese auch zu finden.

3. Das hört sich spannend an. Aber wie organisieren Sie diese Plattform?

bayern design kann als Organisator der MCBW seit Jahren auf ein sehr gutes und belastbares Netzwerk unterschiedlicher Akteure in der Kreativwirtschaft zurückblicken. Für die neue Veranstaltungsreihe konnten wir deshalb namhafte Mentoren gewinnen, die die Unternehmensgründer aus der Kreativszene in ihren jeweiligen Themenslots von der Start- bis zur Präsentationsphase betreuen. Da Design ja immer ein Querschnittsthema ist, haben wir, den Beratungsschwerpunkten entsprechend, die unterschiedlichen Produkte und Ideen in die Bereiche Material, Mensch, Umwelt, Service, Medien und Mobilität geclustert. Somit ist sichergestellt, dass die einzelnen Ideen auch den richtigen Partner erreichen. MCBW START UP kann folglich als „business enabler“ für die Kreativwirtschaft gesehen werden. Darauf sind wir natürlich besonders stolz!

4. Möchten Sie abschließend noch etwas zu Ihren persönlichen Erwartungen an das neue, vielversprechende Format sagen?

Sehr gerne. Ich persönlich freue mich sehr auf die Matchmaking-Veranstaltungen und dabei in erster Linie auf zu entdeckende relevante Lösungen! Denn in der Tat gibt es viele neue und erfolgsversprechende Ansätze. Deshalb schaue ich mit Spannung auf all jene Designs, die das Relevante mit ästhetischem Anspruch verbinden. Für mich wird MCBW START UP dann zu einem Erfolg, wenn die präsentierten Geschäftsideen umgesetzt werden und in der Folge für unsere Umwelt und unsere Gesellschaft als Ganzes einen Mehrwert darstellen. Da ich die Teilnehmerliste natürlich schon kenne, bin ich sicher, dass unser neues Format diese hochgesteckten Ziele auch erreichen wird!

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