Im Dialog: Margit Hausel-Wilhelm, Dipl.-Ing. Architektin und Leitung designerwerkschau.de über die MCBW

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DesignerWerkschau

1. Ihr Showroom designerwerkschau.de ist bei der MCBW 2015 vertreten. Warum nehmen Sie teil?

Wir sehen die MCBW als Magnet für Architekten, Innenarchitekten, Designer und Planer, die sich während dieser Woche mit spannenden Themen auseinandersetzen möchten. Daher nutzen wir diesen Rahmen auch für unseren Showroom designerwerkschau.de und bieten den Besuchern in dieser Woche interessante Vorträge und aktuelle Informationen zu innovativen Produkten und Materialien von Glas Trösch und den Showroom-Partnern: Die Ausstellung erstreckt sich über 1.000 Quadratmeter und wurde von den Architectural Designers SOFTlab aus New York in Szene gesetzt. “Cells & Seeds” lautet das Konzept der facettenreichen Inszenierung, die zum fruchtbaren Austausch zwischen Architekten, Innenarchitekten, Designern und ausstellenden Firmen anregen soll. Dies ist unser Beitrag zu Kreativität und Business. Wir wünschen uns, als Gastgeber und Veranstalter, neue Kontakte zu schließen und weiterhin als feste Größe in der Architekturszene im Gespräch zu bleiben.

2. Das Studio Daniel Libeskind ist 2015 Redner auf der MCBW. Was ist anders als im letzten Jahr?

Dieses Jahr konnten wir passend zum Themenschwerpunkt „Metropolitan Ideas“ das Studio Daniel Libeskind aus New York – der (Design)Metropole schlechthin – für einen Vortrag gewinnen. Außerdem werden wir unsere Besucher mit neuen Ausstellungen überraschen.

3. Energie, Dynamik und Kreativität verbinden Sie mit dem Metropolitan Ideas-Gedanken – und speziell im Kontext der MCBW?

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Margit Hausel-Wilhelm, Dipl.-Ing. Architektin

Metropolitan Ideas verbinde ich ganz persönlich mit der Energie, der Dynamik und der Kreativität, die in Metropolen auf der ganzen Welt zu spüren sind und die, wenn man sie aufnimmt, absolut inspirierend sind. Im Kontext der MCBW sehe ich auch Konzepte, die notwendig sind, um das schnelle Wachstum der Großstädte für die Bewohner so zu gestalten, dass die Metropolen lebenswert, ökologisch, ökonomisch und funktionell sind – und bleiben.

4. Design als emotionales Sinnerlebnis. Können Sie das näher erläutern?

Visionen und Ideen gibt es immer. Design wird immer mehr zum emotionalen Sinnerlebnis. Gerade in einer sich so rapide ändernden Welt sind Synergien von Wissenschaftlern, Künstlern und Handwerkern sowie das Zusammenspiel von neuen Technologien, Recycling und Natur entscheidend für innovative Entwicklungen im Design. Dieses Cross-Over verschiedener Disziplinen beeinflusst natürlich den Gestaltungsprozess und führt zum Beispiel zur Entwicklung von immer leichteren und trotzdem stabilen Produkten, die weniger umweltbelastend sind und durch Struktur und Haptik für unsere Sinne erlebbar werden.

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