Im Dialog: Sarah Dorkenwald, Konzeption und Programme, bayern design

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Ⓒ BECKER LACOUR

1. Was macht das MCBW FORUM aus?

Das MCBW FORUM findet nun zum dritten Mal in der Alten Kongresshalle statt und entwickelt sich immer mehr zu einem spannenden Treffpunkt während der MCBW. Das diesjährige Programm mit Konferenzen, Workshops und Ausstellungen ist noch dichter und bietet Raum für übergeordnete Themen und Diskurse im Design. Nicht umsonst heißt das MCBW FORUM, ‚Denkräume für Design‘. Das haben wir vor allem unseren Partnern zu verdanken.

2. Worauf können sich Besucher in diesem Jahr freuen?

Wir haben 2015 tolle neue Partner wie das DOK.fest München, das Red Dot Design Museum, Savannah College of Art and Design, Microsoft und Oliver Herwig mit seinem Design Bus, aber auch treue Partner, deren Beiträge schon als wesentlicher Bestandteil des FORUMs etabliert sind, wie die Typografische Gesellschaft München mit der #qved, plan A und Hannes Gumpp mit dem Grantler’s Corner zum Thema Design & Politik. Genau das treibt mich persönlich dabei um: kluge Köpfe zusammen zu bringen und mit engagierten Menschen neue Formate zu entwickeln und diesen mit dem FORUM eine Plattform zu bieten.

3. Was sind die diesjährigen Themen des MCBW FORUMS?

Das FORUM folgt dieses Jahr natürlich ganz dem Motto der MCBW ‚Metropolitan Ideas‘. Dabei ist es mir wichtig mit Beispielen zu veranschaulichen, was sich alles hinter diesem doch sehr breit gefassten Thema verbergen kann und welche Anknüpfungspunkte und Entwicklungsräume sich hier für das Design in Kooperation mit anderen Disziplinen ermöglichen. Dazu dürfen auch dieses Jahr die MCBW LECTURES und die Designausstellung HIT THE FUTURE_METROPOLITAN DESIGN nicht fehlen. Gegenwart und Zukunft, Alternativen und Visionen stellt bayern design vor. Dazu zählt eine neue Generation von Designern wie Johanna Schmeer, Marjan van Aubel, Manuel Vogel, vHM Design Futures, chmara.rosinke conceptual design, Studio Makkink & Bey und viele mehr.

4. Gibt es für Sie weitere Zukunftsthemen im Design?

Sich mit der Entwicklung und der sich daraus resultierenden Problematik unserer urbanen Lebensräume auseinander zu setzen und in Bezug zu globalen Zusammenhängen zu stellen ist ja kein Zukunftsthema, sondern ein ganz reales mit realen Problemen. Aber das spannende daran ist sicher, dass wir durch die Auseinandersetzung mit der Gegenwart ein Bild der Zukunft entwerfen. Und das ist sicher etwas, was Gestalter sehr gut können: spekulative, provokative und ungewöhnliche Szenarien zu erdenken und zu visualisieren. Dass die Industrie diese Denkanstöße und Ideen aufgreift und in bestehende Wirtschaftssysteme integriert oder diese hinterfragt ist unabdingbar, um nachhaltig und sinnvoll zu verändern.

Das Programm des MCBW FORUMS finden Sie unter http://www.mcbw.de/mcbw-2015/mcbw-forum/ueber-das-forum.html

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