Get to know HYVE – unter diesem Motto stellt die Firma HYVE – the innovation company ihre Projekte auf der MCBW 2016 vor. Mehr dazu im Interview.

ICAROS

ICAROS

1. Sie sehen die Vision als den ersten Schritt in der Entwicklung neuer Produkte und Geschäftsmodelle. Können Sie das bitte erklären?

Entscheidend ist, dass eine Vision nicht aus dem Unternehmen selbst stammen muss, sondern über einen Prozess, den wir Adoptionskurve nennen, im Unternehmen verankerbar ist. Um erfolgreicher zu innovieren, ist eine neue Vorgehensweise, die offen für Impulse, Lösungsansätze und Sichtweisen von außerhalb der Unternehmen kommen kann, notwendig. Das erfordert radikale Verhaltensänderungen in Unternehmen. Im digitalen Zeitalter kommen Lösungen zunehmend vom User – der bereit ist, seine Ideen zu teilen und sie, im Fall von HYVE, einem ambitionierten Team erfahrener Industrie- und Produktdesigner anvertraut. Design kann die Materialisierung von Visionen sein und ist ein wachsender Antriebsfaktor der Wirtschaft.

2. Welche Projekte stellen Sie auf der MCBW vor?

HYVE’s Haus der Innovation öffnet seine Türen für einen kleinen Ausflug in die Welt von Open Innovation und Co-Creation. Unter dem Motto „Get to know HYVE“ stellen wir spannende Projekte vor, geben Einblicke in unsere Methoden und bieten den Gästen die Möglichkeit, sich selbst als Co-Creator zu versuchen.

3. Was verbinden Sie mit der MCBW 2016?

Die MCBW ist sowohl für die Besucher als auch die Teilnehmer ein stilvoller Rahmen, in dem Kreativität und Design die Aufmerksamkeit erhalten, die sie verdienen. Bei HYVE gibt es daher unsere liebsten Designstücke zu sehen. Als Team freuen wir uns besonders auf den regen Austausch mit Branchenkollegen und die Begeisterung, die Besucher mit sich bringen. Nicht zu vergessen ist der ICAROS, der an diesem Abend für Testflüge bereit steht.

4. Welche Merkmale sollte Ihrer Meinung nach gutes Design erschließen?

Gutes Design trägt zur Erfüllung aller Aufgaben eines Produktes oder einer marktreifen Lösung bei. Die Aufgaben einer Lösung (Software, Konsumprodukt, Investitionsgut etc.) bestehen im Zusammenhang mit dem Nutzer immer aus rationalen und emotionalen Attributen. Das Verhältnis zwischen Sinn und Zweck gilt es auszubalancieren, um die Lösung in ihrem Wirkraum bestmöglich zu unterstützen. Menschliche Bedürfnisse nach Abwechslung, Neuheit, guter Funktion, Wiedererkennbarkeit, Orientierung, Wert, Bedienbarkeit und Verfügbarkeit sind einige qualitätsbestimmende Forderungen. Neue Wünsche nach Authentizität, Nachhaltigkeit oder Lifestyle-Zuordnung zeigen, dass sich der Funktionsbegriff deutlich erweitert hat. Emotional erfahrbare Funktionen spielen bei der Bewertung von Produktqualität eine immer wichtigere Rolle. Aus unserem eigenen Haus der Innovation stammt zum Beispiel der Schiffsmotor von MAN, ein Gegenstand, den man früher nicht mit Design verbunden hätte und das Gridboard, das ein Bespiel für einen erweiterten Lösungsraum im Zusammenhang mit neuen Qualitätsfaktoren im Design aufzeigt.

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  1. Pingback: HYVE at MCBW | HYVE

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