No Name Design: Eine Ausstellung von Franco Clivio

No Name Design, Franco Clivio, Foto: Hans Hansen

No Name Design, Franco Clivio, Foto: Hans Hansen

 

Es braucht einen aufmerksamen Beobachter wie Franco Clivio, um die Schönheit der kleinen Dinge ans Licht zu bringen. Der Schweizer Gestalter und Dozent hat rund 1000 Gebrauchsobjekte für die Schau versammelt. Im Deutschen Museum wird die Schönheit der kleinen Dinge vom 1. Juli bis 3. Oktober gezeigt.

Clivio: „Ich sammele, seit ich Hosentaschen habe.“ Aber er sammelt eben nicht nur. Er geht neugierig durch die Welt und schaut sich die Gegenstände an. Und hat dabei nicht nur einen Blick für die Schönheit der Objekte, sondern auch für ihre Funktionalität. „Erst schön und richtig ist richtig schön.“ Und diese „richtig schönen Dinge“ sind jetzt im Vorraum der Bibliothek des Deutschen Museums zu sehen – liebevoll und minutiös in Vitrinen arrangiert von Franco Clivio und dem Fotografen Hans Hansen. In 29 Kapiteln erzählt Franco Clivio die Geschichte hinter den Dingen. Bewegte Fotosequenzen zeigen, wie die Gegenstände im Detail funktionieren.

Von den wenigsten der 1000 Objekte ist bekannt, wer sie erfunden oder entworfen hat. Sie gehören zum anonymen Alltagsdesign und sind nicht Teil der offiziell zelebrierten Designkultur.

„No Name Design“ ist eine Liebeserklärung an die unscheinbaren Dinge, an ihre intelligente Gestaltung mit meist verborgener technischer Raffinesse, die bei näherer Betrachtung überraschen und staunen lassen. Entstanden ist ein grandioses Sammelsurium von anonym gestalteten Gegenständen, die – ins rechte Licht gerückt – ihre Schönheit entfalten und ihre raffinierte Gestaltung und Funktionalität zeigen.

 

Nina Shell mit Franco Clivio

Nina Shell mit Franco Clivio

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© Nina Shell

Fotos von Nina Shell

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