3 Fragen zum MCBW MAG

 

MCBWMag_Cover

… an Nina Shell, Chefredakteurin

1)     Welche Idee steht hinter dem Magazin?

Beim Fachpublikum ist die MCBW längst etabliert, national wie international. Mit dem Magazin wollen wir das allgemein am Thema Design interessierte Publikum ansprechen. Mit den Themen zeigen wir, dass Gestaltung längst nicht nach den Bereichen „Mode, Möbel, Auto“ aufhört, sondern erst richtig beginnt. Mit der redaktionellen Aufbereitung der Schwerpunktthemen der Designwoche soll unterhaltsam und informativ auf die vielfältigen Veranstaltungen aufmerksam gemacht und zum Besuch eingeladen werden.

 

2)     Was macht das MCBW Mag für Dich zu etwas ganz besonderem?

Als Head of Public Affairs für bayern design bin ich seit der Geburtsstunde der MCBW dabei, habe die Designtage mit aufgebaut – und mir als Journalistin auch von Anfang an gewünscht, dass wir ein solches, ans Publikum gerichtetes Medium haben. Was lange währt, ist zur MCBW 2016 endlich gut geworden – und mit dieser zweiten Ausgabe haben wir nochmal einen Quantensprung geschafft, was die grafische Umsetzung betrifft. Das Magazin ist also quasi mein Baby und damit entsprechend besonders für mich.

 

3)     Hast du einen Lieblingsartikel? – Und warum?

Ich finde alle Beiträge sehr gelungen – kein Wunder, habe ja tolle Autoren im Boot gehabt. Mein persönlicher Lieblingsartikel ist „Smart & the City“ von Joachim Goetz, weil er, wie ich finde, eine sehr komplexe Thematik wunderbar spielerisch und leicht aufgegriffen hat und ich seinen Schreibstil generell sehr schätze.

 

Nina_Shell1

 

… Simone Schwarz, Art-Direktion

1)     Wie wird das Motto der MCBW 2017 „Design Connects – The Smart Revolution“ im Magazin gestalterisch aufgegriffen?

Das Motto der diesjährigen MCBW eröffnet eine riesige Bandbreite unterschiedlichster Themen. Diese Vielfalt wollte ich auch in das Konzept und die Gestaltung des Magazins einfließen lassen. So ordnen sich die Artikel nicht einem starren Designkonzept unter, sondern erhalten Raum, ihre Aussage individuell in Typographie, Bild und Farbe umzusetzen – jeder Text erhielt seine eigene Bühne– was die vielen unterschiedlichen Stile im Magazin erklärt. Wichtig war mir auch, dass das Magazin natürlich dem Thema Design gerecht wird, aber nicht zu „designig“ wirkt. Schließlich sind die Leser Designinteressierte aller Branchen und nicht ausschließlich aus dem Fachpublikum.

 

2)     Hast du aus gestalterischer Sicht einen Lieblingsartikel?  – Und warum?

Alle! Viel Spaß gemacht hat mir der Artikel „Über den Zaun springen“ zum Thema Design & Freiheit, der sollte ein bisschen Dada ausstrahlen. Aber auch der Smart & The City Artikel ist toll geworden, da harmoniert alles: Farben, Bilder und die Schrift. Die hier verwendete Schrift Quitador Pro ist toll, eine Slab Serif die durch die sich verjüngenden Abstriche und die runden Formen leichter und moderner als ihre Verwandten wirkt.

 

3)     Was war die gestalterisch größte Herausforderung?

Keine Herausforderung, aber eine spannende Wendung war die Zusammenarbeit mit den Studenten der Designschule München. Einige der Einreichungen für die MCBW Werkschau waren so gut, dass wir die Arbeiten nicht nur wie geplant innerhalb eines festgelegten Rahmens zeigen wollten, sondern kurzfristig entschieden haben, gleich drei Artikel mit den studentischen Arbeiten zu bebildern: Auf dem Weg zum smarten Ich – S.22 / Vom Digitalen zum Astralen – S. 46 / Smart Brands: Verführer oder echte Vertraute – S. 56

 

SimoneSchwarz

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