The Future of Work: Smart and Connected Spaces

Unsere Gesellschaft sieht sich einem Wandel ausgesetzt, dessen Kräfte mit bisher unbekannter Wucht wirken. Im Zentrum der zahlreichen Veränderungen verschmelzen die digitale und die analoge Welt. Umgebungen werden stetig interaktiver und intelligenter und so zu einem wichtigen Bestandteil einer beschleunigten, kompetitiven Umwelt. James Ludwig, Vice President Global Design und Engineering bei Steelcase, arbeitet mit seinem internationalen Design Team an völlig neuen Ansätzen zur Gestaltung von Arbeitsplätzen, die die Menschen und ihre emotionalen, körperlichen und kognitiven Bedürfnisse in den Mittelpunkt rücken. Denn kluge Mitarbeiter sind für den Erfolg eines Unternehmens grundlegend, da sie in unserer hochkomplexen Geschäftswelt den Überblick bewahren und dadurch bedeutende Innovationen anstoßen können. Doch selbst die klügsten Köpfe benötigen eine Umgebung und technische Hilfsmittel, die sie dabei unterstützt, ihre Fähigkeiten zu nutzen.

„Ich denke, wir benötigen physisch realen Raum zum Arbeiten, der uns den Umgang mit dem virtuellem Raum überhaupt ermöglicht,“ erklärt Ludwig.

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Zwei Fragen dazu an James Ludwig:

1. In Zeiten der digitalen Transformation ist eine agile Unternehmenskultur sehr wichtig. Wie unterstützt ein smarter und vernetzter Arbeitsplatz dies?

Die Herausforderung hinsichtlich physischem Raum ist, dass er eben genau das ist – physisch. Man kann ihn nicht einfach mal spontan verändern. Digitale Aspekte können hingegen quasi über Nacht aktualisiert werden. Jeder, der einen Tesla fährt kennt das und weiß, dass sein Fahrzeug am nächsten Morgen ein noch besseres geworden ist. So ist es auch denkbar, dass das Büro künftig Ähnliches mit uns machen wird. Es ist unsere Vision, dass Raum lernfähig wird und die Vorlieben der Menschen erkennt, die darin arbeiten. Ziel ist es, dass dieser dann am nächsten Tag schon gleich auf die Bedürfnisse der Menschen eingestellt ist, um diese in ihrer Arbeit bestmöglich zu unterstützen. In Zukunft wird der Arbeitsraum sich ständig selbst verbessern.

 

2. Können Sie beschreiben wo genau wir derzeit im Hinblick auf eine digitalisierte Arbeitsplatzkultur stehen?

Ein Designprozess ist ein sich wiederholender Prozess. Wir werden künftig Experimente beobachten, die gelingen und die scheitern. Wir befinden uns in einer Phase, die ich gerne mit dem Teenageralter vergleiche. In diesem Alter lernt man beispielsweise, sich Makeup oder After Shave aufzutragen. Anfangs ist es manchmal noch ein bisschen zu viel und unbeholfen bis man dann verstanden hat, wie man diese richtig anwendet. Irgendwann sind sie ganz selbstverständlich und natürlich Teil unseres Lebens. Derzeit befinden wir uns in einer Phase beeindruckender Experimente.

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Steelcase Events zu diesem Thema im Rahmen der MCBW:

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